Die „Letzte Generation” sitzt auf der Prinzregentenstraße in München und blockiert den Verkehr.
Die „Letzte Generation” sitzt auf der Prinzregentenstraße in München und blockiert den Verkehr. Lennart Preiss
Auch vor der „Sixtinische Madonna” von Raffael in Dresden machten die Kleber nicht halt.
Auch vor der „Sixtinische Madonna” von Raffael in Dresden machten die Kleber nicht halt. Sebastian Kahnert
Blockaden

Klima-Kleber wollen für „maximale Störung” sorgen

Kurz gab es eine Pause – nun kündigt die „Letzte Generation” an, die die „Adern der Gesellschaft” lahmlegen zu wollen. Auch zu Weihnachten.
dpa
Berlin

Nach einer kurzen Unterbrechung ihrer Proteste hat die Gruppe „Letzte Generation” weitere und verstärkte Störaktionen vor allem in Berlin und München angekündigt. Man ziele von Montag an weiter auf die „Adern der Gesellschaft”, etwa Verkehrsverbindungen – und „dort wird es weiter an allen Ecken und Enden Unterbrechungen geben”, sagte einer der Mitgründer der Gruppe, Henning Jeschke aus Vorpommern, am Freitag bei einer Pressekonferenz.

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Man wolle den Alltag der Gesellschaft stören, dazu werde es auch wieder symbolische Aktionen geben, um mehr Klimaschutz durchzusetzen.

Die Sprecherin Carla Hinrichs, sagte: „Der Widerstand wird stärker werden. Und er hört auch nicht an Weihnachten auf, und auch nicht im neuen Jahr.” Zahlreiche Menschen in ganz Deutschland würden sich ihnen derzeit anschließen. In Berlin und München seien für Montagmorgen größere Aktionen geplant. Ein junger Mann aus München, der nach eigenen Angaben fast einen Monat im Gefängnis saß, kündigte eine große Blockadeaktion am Montag um 8.00 Uhr am Münchner Karlsplatz an. „Wir lassen uns nicht von Gefängnisstrafen davon abhalten, für eine gute Zukunft zu kämpfen.”

Debatte um Gruppe und Aktionen verschärft sich

Die Gruppe blockiert seit Beginn des Jahres immer wieder Straßen und sorgte auch mit anderen Aktionen für Aufsehen. Angekündigt wurde eine „maximale Störung der öffentlichen Ordnung”. Zuletzt erzeugte eine Blockade auf dem Berliner Flughafen erhitzte Gemüter und politische Debatten. Politiker äußerten Verständnislosigkeit oder forderten harte Strafen.

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In Berlin und München wurden inzwischen viele Blockierer zu Geldstrafen verurteilt. Einige wurden vorbeugend ins Gefängnis gesperrt, weil sie weitere Störungen angekündigt hatten.

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Kommentare (1)

Bauzaun rum und sitzen lassen.