Brot-Inflation

Kosten Brötchen bald mehr als 1 Euro?

„Die Preisschock-Welle erreicht den Frühstücks-Tisch”, warnt die Bild. Schon jetzt seien die Preise für Backwaren deutlich gestiegen.
Kostet ein Brötchen bald mehr als 1 Euro?
Kostet ein Brötchen bald mehr als 1 Euro? Christin Klose
Berlin

Nach Sprit, Energie und Nudeln könnten jetzt auch die Preise für Brötchen explodieren. Davor warnt die Bild-Zeitung am Freitag und schließt nicht aus, dass ein Brötchen bald mehr als 1 Euro kosten könnte. Grund sei der extrem gestiegene Getreidepreis. „Jetzt erreicht die Preisschock-Welle auch unseren Frühstückstisch.”

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Bäckereien und Einzelhandel würden bei Brot, Brötchen und anderen Backwaren „die Preisschraube anziehen”, denn die Kosten für Getreide hätten sich zuletzt laut Statistischem Bundesamt um satte 34,4 Prozent erhöht. Andere Backzutaten, zum Beispiel Zucker, seien im Vergleich zum Vorjahr sogar um 40 Prozent teurer geworden.

Am Ende zahlt der Verbraucher

„Rosinen, Mandeln und Kürbiskerne kommen aus Übersee. Und die Transportkosten haben sich teilweise verzehnfacht“, zitiert die Bild Johannes Kamm, den Chef der Berliner Bäckerinnung. Hinzu kämen exorbitante Preissteigerungen bei Gas und Strom, um Backöfen zu heizen und höhere Fahrzeugkosten wegen der gestiegenen Spritpreise. Alles schlage sich am Ende auf die Produkte und damit zu Lasten der Verbraucher nieder.

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Schon jetzt seien Brot, Brötchen und andere Backwaren deutlich teurer als im Vorjahr. So sei der Preis für einen Krapfen von 1,20 auf 1,30 Euro gestiegen. Weißbrot sei im Jahresvergleich um fünf Prozent teurer geworden, Toastbrot um zehn Prozent. Die Bäckerzeitung warne bereits: Wenn Betriebe alle Kosten an die Verbraucher weitergeben, müssten Brötchen bald „weit über einen Euro kosten“.

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