STEIGENDE ZAHLEN

Laut Merkel muss Deutschland Corona-Notbremse ziehen

Wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen muss aus der Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Notbremse gezogen und somit bisherige Lockerungen rückgängig gemacht werden.
dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Pressekonferenz im Kanzleramt nach der Telefonkonferenz mit den Ministerpräsi
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Pressekonferenz im Kanzleramt nach der Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder vor. Michael Sohn
Wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen muss aus der Sicht der Bundeskanzlerin die von Bund und Ländern beschl
Wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen muss aus der Sicht der Bundeskanzlerin die von Bund und Ländern beschlossene Notbremse gezogen werden. Michael Sohn
Wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen muss aus der Sicht der Bundeskanzlerin die von Bund und Ländern beschl
Wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen muss aus der Sicht der Bundeskanzlerin die von Bund und Ländern beschlossene Notbremse gezogen werden. Michael Sohn
Berlin ·

Die Hausärzte in Deutschland sollen unmittelbar nach Ostern routinemäßig in die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus einsteigen. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am Freitag bei einer Telefonkonferenz beschlossen. Vereinbart wurden zudem zusätzliche Impfdosen für vier Bundesländer mit Außengrenzen zu Frankreich und Tschechien sowie für das grenznahe Thüringen.

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Merkel kündigte anschließend zudem an, dass es bei den Beratungen von Bund und Ländern am kommenden Montag darum gehen werde, die Lockerungen der vergangenen Tage wieder zurückzunehmen. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir ohne diese Notbremse auskommen“, sagte sie. Dies gehe aber wegen der steigenden Infektionszahlen nicht.

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Impfen in den Hausarztpraxen

Wegen der zunächst noch geringen Mengen an verfügbarem Impfstoff wird das Impfen in den Hausarztpraxen auch nur langsam starten. In dem Beschlusspapier ist von etwa einem Impftermin pro Woche die Rede. Umgerechnet auf rund 50.000 Hausärzte in Deutschland geht es demnach um eine Größenordnung von 20 Impfdosen pro Praxis - insgesamt rund eine Million Impfdosen. In der letzten Aprilwoche sollen dann jedoch schon fast 3,2 Millionen Impfdosen an Hausarztpraxen gehen. Vorgesehen ist die Möglichkeit, dass Länder bis zum kommenden Montag erklären, sich daran nicht zu beteiligen.

„Wir wollen - und ab April können wir das auch - schneller und flexibler werden“, sagte Merkel nach den Beratungen. „Die Devise lautet: Impfen, impfen, impfen.“ Impfzentren und Arztpraxen sollten miteinander kombiniert werden. Die Impfzentren sollten künftig verlässlich 2,25 Millionen Dosen pro Woche bekommen - die darüber hinaus gehende Menge werde dann an die Arztpraxen gehen. Dort solle es bei der geltenden Priorisierung mit der Konzentration auf Risikopatienten bleiben. „Sie kann aber flexibel angewendet werden.“

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Zusätzliche Impfdosen

Vereinbart wurde ferner, dass fünf Bundesländer zum Schutz vor dem Eintrag mutierter Coronaviren durch Pendler aus Nachbarstaaten zusätzliche Impfdosen bekommen sollen. Dies betrifft das Saarland und Rheinland-Pfalz mit ihrer Grenze zu Frankreich sowie Bayern, Sachsen und Thüringen wegen der hohen Infektionszahlen in Tschechien. Dem Beschluss zufolge soll Bayern 100.000 zusätzliche Impfdosen bekommen, Sachsen 100.000, das Saarland 80.000, Thüringen 30.000 und Rheinland-Pfalz 20.000 Dosen.

Zusammen sind das 330.000 Dosen. Dieser Impfstoff soll aus der Zusatzlieferung von 580.000 Dosen des Herstellers Biontech/Pfizer kommen, die dieser Hersteller zugesagt hat. Die restlichen 250.000 Zusatzdosen sind in der Woche nach Ostern für die Hausarztpraxen eingeplant.

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Kommentare (22)

Merkel ist völlig irre im Kopf, aber die neuen Schnelltest haben das gewünschte Ergebnis geliefert und alle Geschäfte müssen wieder schließen. Mutti ist unbelehrbar, sie folgt eisern ihrer Agenda. Die Menschen sind dieser Person Merkel scheiß egal und auch die vernichteten Existenzen. Mit Volldampf in den Untergang.

haben Schnelltests mit dem gewünschten Ergebnis (Inzidenz) zu tun?
Mal abgesehen von Ihrer wüsten Beschimpfung ("irre im Kopf")...

Wo wurde denn vermehrt in MV getestet? In den Schulen nicht und in Pflegeeinrichtungen im gleichen Rhythmus wie gehabt. Oder?

um Deutschland insgesamt. Die Zahl der Tests wurde zuletzt massiv erhöht. Es wird mit absoluten Zahlen argumentiert, anstatt diese ins Verhältnis zu setzen. Der prozentuale Anteil der positiv getesteten liegt bei 6,6%. Anfang des Jahres lag er bei 12,7%. Zudem gibt es nach wie vor keine Standardisierung für den CT-Wert bei den PCR-Test. Weiterhin wird behauptet, positiv Getestete seien „Neuinfizierte“.

@PeterPlys

Das Problem mit der Inzidenz-Zahl ist u.a., dass die herangezogenen Tests nicht repräsentativ durchgeführt wurden. Es wurden/werden (aus Gründen der Infektionsnachverfolgung) besonders exponierte Personen bzw. Personen mit sichtbaren Krankheitssymptomen getestet.
Dieses Vorgehen ist in Ordnung wenn man versucht die Verbreitung einer Krankheit einzudämmen. Von den erhobenen Stichproben lässt sich dann aber nicht auf die Gesamtheit der Bevölkerung schließen (wie es aber unzulässigerweise nun seit ca. einem Jahr Praxis ist).

Dieser Selection-Bias wird nun neuerdings weiter durch die Schnelltest verstärkt, denn jeder der einen positiven Schnelltest hat soll sich diesen durch einen PCR-Test bestätigen lassen. Postive Schnelltestergebnisse fließen somit (mit einer hohen Wahrscheinlichkeit) indirekt über den PCR-Test in die Statistik ein, wohingegen negative Schnelltestergebnisse nicht berücksichtigt/bestätigt werden.
Durch diese Vorauswahl ist abzusehen, dass die Positivenrate (d.h. der Anteil an positiven Ergebnissen in Relation zu der Anzahl der durchgeführten PCR-Tests), sowie die absolute Anzahl an PCR-Positivbefunde (durch Ausweitung der Gesamttestanzahl) steigen wird.

Abseits davon hat der Inzidenzwert schon alleine wegen der fehlenden Normierung bzgl. der durchgeführten Testanzahl kaum eine statistisch relevante Aussagekraft. Die offensichtlich nicht repräsentative Stichprobenauswahl und fehlende Unsicherheitsanalyse bzgl. extrem geringer Grenzwerte (als Erinnerung: 100er Inzidenz pro 100.000 Einwohner entspricht 0,1%, und selbst die normierte Positivenrate liegt bei 1-5%) machen die Nummer insgesamt zu einen Witz.
Als Vergleich: Wahlumfragen haben im Gegensatz zu den PCR-Coronatest eine repräsentative Stichprobenauswahl und haben i.d.R Unsicherheiten von 1-2%-Punkten. Der Unterschied zwischen einer 10er- oder 100er-Inzidenz liegt (insbesondere bei kleinen Landkreisen mit 10.000 Einwohnern) im Bereich dieser zu erwartenden statistischen Ungenauigkeit. Für MV lässt sich damit übrigens auch die Abweichung zwischen den Städten (z.B. Rostock-Stadt) gegenüber den dünner besiedelten Landkreisen erklären: Die Testdichte und Stichprobenauswahl ist hier deutlich unterschiedlich und die Normierung von Positivergebnisse auf 100.000 Einwohner verstärkt den Unsicherheitsfaktor.

Meiner persönlichen Meinung nach sind diese Fehler in der statistischen Auswertung so offensichtlich, dass deren Missachtung eigentlich Absicht sein müsste (wenn man nicht Inkompetenz unterstellen will).

Ich weiß nicht, wie mit den negativen Testergebnissen verfahren wird. Wahrscheinlich wird das nicht statistisch erfasst, was schon aufschlussreich wäre. Aber es werden nicht nur Personen getestet mit Symptomen. Ganz im Gegenteil; Personal aus dem medizinischen Bereich und der Altenhilfe sowie Bewohner und Besucher werden permanent fortlaufend getestet.

Ergebnisse von Schnelltests (egal ob negativ oder positiv) werden überhaupt nicht erfasst und fließen somit direkt nicht in die Berechnung der Inzidenz mit ein. Das Problem ist aber, dass (nur) für positive Schnelltests auch ein richtiger PCR-Test ausgeführt werden soll, dessen Ergebnis dann aber in die Statistik einfließt. Hierdurch hat man eine verzehrende Vorauswahl.

Personen im medizinischen Bereich und Altenhilfe sind genau solche Personen die ich mit "exponierte Personen" gemeint habe: Es sind Personen die relativ häufige Kontakte mit (im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt) vielen kranken Personen haben. Vereinfacht ausgedrückt: Wenn ich in ein Krankenhaus gehe, sehe ich dort mehr kranke Leute (mit schwereren Symptomen) als draußen auf der Straße. Exponiertes Personal hat damit eine überdurchschnittliche Chance sich anzustecken und die Weitergabe der Krankheit hat schwerere Folgen. Aus diesem Grund ist hier eine konzentrierte Teststrategie schon in Ordnung, nur darf man dann diese Testergebnisse halt nicht auf die (weniger stark getestete, aber auch gleichzeitig weniger exponierte) Gesamtbevölkerung hochrechnen.

Denn die Inzidenzen sagen nichts über Erkrankungen aus, insbesondere die Gefährdung der Risikogruppen scheint vorbei zu sein, da die meisten in den Pflegeheimen und über 80 Jährigen geimpft wurden. Es gibt keine reale Bedrohung mehr, denn die schweren Erkrankungsfälle nehmen eher ab statt zu und trotzdem will Frau Merkel unbedingt gewisse Bevölkerungsgruppen dafür bestrafen, etwas anderes ist ein log Down nicht. Zumal ja gerade diese Regierung in der Frage der Impfungen total versagt hat, statt sich anzustrengen haben unsere Regierenden lieber Verbote ausgesprochen. Und die Aussagen der "Experten" haben immer den Artikel könnten und würde und möglicherweise in ihren Aussagen. In einem Land mit 83 mio Menschen sind 2600 intensivbetten mit COVID Patienten besetzt, das ist kein Grund überhaupt noch das Infektionsschutzgesetz anzuwenden, das ist möglicherweise sogar schon Rechtswidrig!

Es wurde zu früh aufgemacht. Die Wissenschaft hat es zum wiederholten Mal vorausgesagt. Die Natur verhandelt nicht. Die Zögerlichkeit der Politik für harte Maßnahmen und das zu frühe Öffnen führt dazu dass es eine never ending Story wird. Jemand möchte eine Perspektive? 4 Wochen harte Ausgangssperre. Danach können alle Discos, Kinos und Kneipen wieder Öffnen. Melbourne, Seoul und Co haben es vorgemacht. Die Asiaten lachen sich schlapp über uns Europäer. Die Leute die ständig auf Lockerungen drängen sind der Grund dafür, dass es ewig so weiter geht.

Die Natur verhandelt nicht? 4 Wochen hatte Ausgangssperre und danach kann man wieder alles öffnen? Vergleich mit Asien?

Sie meinen also wenn wir uns 4 Wochen, oder lange genug, vor der Natur verstecken ist alles wieder in Ordnung? Dann steigen die Inzidenzen nicht mehr?
Lächerlich

Um die Ausbreitung einer Infektionskrankheit zu stoppen muss man lediglich den Kontakt der gesunden zu den infizierten Individuen verhindern. Sind alle genesen kann der Kontakt wieder hergestellt werden. Menschen stecken sich nun mal an anderen Menschen an. Das vermeiden von Kontakten funktionierte bei Typhus, Diphtherie, Tuberkulose und anderswo schon immer. Das weiß die Medizin seit hunderten Jahren. Es funktioniert übrigens auch auf regelmäßig bei Krankheitsausbrüchen auf Bauerhöfen. Das ist nicht lächerlich sondern in Asien gerade Realität. Wie bereits geschrieben ... Die lachen über uns. Nicht andersherum.

Nach den 4 Wochen wird das Virus aber nicht verschwunden sein, wenn dann auf Schlag alles geöffnet wird, werden die Infektionszahlen auch wieder steigen auch gerade dann wenn kleinlichst danach gesucht wird.
Würde bedeuten man wiederholt die 4 Wochen Therapie dann wieder? Und nach 5 Monaten Lockdown bin ich nicht mehr bereit irgendwelche Strategien zu verfolgen die nicht mit Öffnungen zu tun haben. Zu oft wurde gesagt man müssen nur ein paar Wochen durchhalten, dann wieder an paar Wochen um Weihnachten zu retten und das zieht sich jetzt bis April.
Und nichts hat sich verändert......

Der Merkel-Rücktritt ist notwendig dann wäre wohl auch die "Pandemie" vorbei. Schaut nach Texas.

Es ist allein von 1 Person abhängig?

Mitläuferinnen, die das Chaos verniedlichen und verharmlosen.

Sind die USA nicht das Land mit den meisten Covid Toten weltweit? Schon super wie Texas das macht.

Falschbehauptung. Absolute Zahlen ohne Bezug zur Einwohnerzahl.

Ich meinte auch nur die absoluten Zahlen, Ihre Behauptung in Texas sei die Pandemie beendet ist dagegen tatsächlich falsch.

Entschuldigung, die Behauptung war nicht von ihnen.

Die Zahl wird von den USA selbst veröffentlicht

Nicht irgendwelche Schwachsinn aus Berlin und den Ländern ist Schuld.
Nein es ist der Bürger selbst.
Und der Bürger kann nur Buße tun, wenn er sich vor Seuchen-Angie verbeugt und sich den ach so harmlosen Piks geben lässt.

Ein harmloser Piks der in einem halben Jahr aus dem Boden gestampft wurde.
Der absolut sicher und top erforscht ist.
Nagut man weiß nicht wie, ob und wie lange der gegen was hilft aber das reicht um sicher zu sein.
Genug VersuchsKandidaten werden durch Angst und Panik generiert.

Die erleuchtete Schutzpatroninininin des deutschen Volkes Angela wird mit aller Macht ihre Gebote (denn das sind göttliche Gesetze) durchdrücken.

Nur mal so by the way.
Gegen die Zeugen Jehovas oder andere Sekten wird gewettert was das Zeug hält.
Sie predigen den Weltuntergang.
Macht denn der Lauterbach nicht fast täglich das selbe?
Wann werden wir und er endlich selbst vor dem geschützt?

Diese Notbremse kommt nicht durch den TÜV! Die Frau ist völlig irre und beschert uns allen noch mehr Freiheitsberaubung. Statt sich um mehr Imstoff aktiv zu kümmern kommen immer nur noch ihre Durchhalteparolen und beschränkungen. Erinnert sehr stark an Zeiten, wo alles mal mobilisiert wurde für sinnlose Kriegsspiele.