SO VIELE RUNDFUNKBEITRÄGE

NDR parkt 24 Millionen Euro bei Krisenbank

Der öffentlich-rechtliche Sender verteidigt die Verwendung von Rundfunkbeiträgen als Geldanlage und bezeichnet das Geld als sicher.
Der NDR hat Rundfunkbeiträge übrig und deponiert sie bei einer Krisenbank.
Der NDR hat Rundfunkbeiträge übrig und deponiert sie bei einer Krisenbank. Jens Kalaene
Hamburg ·

Die umstrittene Geldanlage des Norddeutschen Rundfunks bei der von Amts wegen geschlossenen Greensill Bank ist nach Angaben einer Sprecherin des Senders vollständig abgesichert. Der NDR bezifferte erstmals die Höhe der Einlage: Insgesamt handele es sich um 24 Millionen Euro mit einer Laufzeit von weniger als 18 Monaten.

Wegen dieser Laufzeit springe der Sicherungsfonds der privaten Banken ein, so die Sprecherin. Damit haben die öffentlich-rechtlichen Sender NDR, SWR und Saarländischer Rundfunk weiteren Medienberichten zufolge insgesamt 105 Millionen Euro aus Rundfunkgebühren bei der Problembank angelegt, die von der Finanzaufsicht Bafin wegen drohender Überschuldung geschlossen worden war.

AfD findet öffentlich-rechtlichen Rundfunk überfinanziert

Geld, das nicht direkt für laufende Ausgaben verwendet werde, lege der NDR in der Zwischenzeit in Termingeldern an, erläuterte die Sprecherin die gängige Praxis. Sie betreffen ihren Angaben zufolge nicht die Verpflichtungen aus Pensionsrückstellungen, sondern Gelder, die zum Beispiel im Zuge von Programm- oder Investitionsprojekten zu einem späteren Zeitpunkt gebraucht werden. Sie seien Teil der Liquiditätssteuerung, damit der NDR zu jedem Zeitpunkt zahlungsfähig bleibe. Allerdings könne es nun zu einer Verzögerung der Rückzahlung der Termingelder kommen.

Nach Ansicht der AfD in Mecklenburg-Vorpommern zeige der Fall, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk überfinanziert sei. Im vergangenen Jahr war eine Gebührenerhöhung auf 18,36 Cent im Monat am Widerstand aus Sachsen-Anhalt gescheitert.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Hamburg

zur Homepage

Kommentare (8)

Ich will mein Geld zurück.

Warum scheut das "Qualitätsfernsehen" eigentlich das Pay-Per-View?

jetzt sollte jeder begriffen haben, dass die Anhaltiner Sachsen recht hatten, als sie die weitere Erhöhung des Rundfunk -Zwangsbeitrages blockierten.
Diese über "Rundfunkrat" und "Redaktionsnetzwerk" vereinigten staatlichen Erziehungssender brauchen nicht noch mehr Geld, um uns Tag um Tag mit einander wechselnden Rateshows, Quizsendungen und abendfüllenden Tatort- und Soko-Reihen den Geist zu vernebeln, damit wir dann anschließend die ideologisierten Tagesthemen inhalieren können...
Dazu kommt das völlige Ignorieren der deutschen Sprache, In fast allen Anmoderationen, Kommentaren, sonstigen Wortbeiträgen und natürlich sämtlichen Musiksendungen dominiert Englisch. Verirrt man sich doch mal ins Deutsche, wird so verkehrt gesprochen, dass es einem im Halse würgt.
Manchmal kann da nicht mal mehr die sogenannte "neue deutsche Rechtschreibung" als Begründung herhalten.
Selbst die Kulturprogramme im Hörfunk strotzen inzwischen von englischsprachiger Musik.
Deutsche Literatur, niveauvolle echte deutsche Musik - Fehlanzeige. Selbst wenn es um Länderreportagen geht, wird im Hintergrund englisch geplärrt.
Komisch: Wenn Filme über Rumänien, Polen, Frankreich oder Griechenland etc. gezeigt werden, hat man plötzlich auch landestypische Musik zur Hand... Sollte das alles Absicht sein?
Kein Wunder, wenn Zugereiste keine typisch deutsche Kultur mehr wahrnehmen können - sie wurde uns ja mittlerweile über Jahrzehnte ausgetrieben.
Und dafür lassen wir uns dann auch noch schröpfen...
"Ich kann garnicht soviel fressen wie ich kotzen möchte..." (Max Liebermann)

es ist schon schade, dass Paul Joseph das Programm nicht mehr bestimmen darf! Deutsche Leitkultur ins Programm, das finde ich gut. Alles von Helene Fischer bis zu den Wildecker Herzbuben und Wagner sollte vertreten sein. Walther von der Vogelweide statt links versifftes Gendersprech!

ist für Sie offensichtlich hinter dem Horizont.
Nur gut, dass ihr Horizont wenigstens für den pommerschen Apparat mit Königin und Prinzessin reicht.

Sie haben wie immer nichts von dem begriffen, was ich geschrieben habe.
Schade eigentlich. Ich werde mir in Zukunft noch mehr Mühe geben, damit 12 Watt in der Birne ausreichen, Inhalte lesbar zu beleuchten.
Versprochen.
Bis dahin alles Gute, guten Appetit und Gesundheit! Soweit möglich...

es ist schade, dass die Schule auf die Sie gegangen sind, im Musikunterricht bei Helene Fischer und den Wildecker Herzbuben als herausragende Persönlichkeiten Schluss gemacht hat und Richard Wagener scheinbar das einzige große Schlaglicht war, von dem man Ihnen berichtete.
Deutsche Kulturgeschichte reicht viel weiter zurück, als der Zeitstrahl (gedachte Linie mit Pfeil vorne, in Ihrem Horizont zum Beispiel gerechnet von Ihrem Geburtstag an bis zu Ihrem dereinstigen Sterbetag).
Wagner wurde 1813 geboren - also weit vor Ihnen und es gereicht Ihnen zur Ehre, dass Sie trotzdem schonmal etwas von ihm gehört haben.
Denken Sie sich diesen Zeitstrahl noch weiter zurück, dann reicht er für den als Deutsche Kulturgeschichte ungefähr definierten Zeitraum mindestens tausend Jahre zurück.
Es wird Sie erstaunen, aber Helene Fischer, die Herzbuben und auch Paul Joseph, Hans Albers, Heinz Ehrhard und Otto Waalkes gab es damals noch nicht, bei Walther von der Vogelweide haben wir mehr Glück - er wurde 1170 geboren.
Viele andere folgten, die etwas zu singen, zu sagen und zu schreiben, auch zu malen und zu musizieren hatten.
Das wird Sie jetzt überfordern, aber Sie können das nochmal unter dem Stichwort Deutsche Kulturgeschichte googeln.
Das hat übrigens nichts mit dem gleichnamigen Hupf zu tun, schreibt sich auch anders - denn dies wiederum ist ein Kuchen, der übrigens auch in der deutschen Kulturgeschichte seinen Platz hat.
Sie sehen also, es gäbe im teuer bezahlten Rundfunk und Fernsehen so viel Interessantes über Deutschland auf Deutsch zu erzählen, vorzulesen oder zu musizieren, dass sich der ständige Rückgriff auf die Archive und das Idiom (siehe Google ohne hupf) des angloamerikanischen Raumes völlig erübrigte.
In Anklam gibt es übrigens eine Volkshochschule, soweit ich weiß.
Die bieten auch für eingefleischte Pommernschädel sehr schöne diesbezügliche Kurse an...
Seien Sie herzlich gegrüßt von einem alten Germanisten.

Na den fetten und versoffenen Monschi vom Versifften Fischabfall will doch keiner sehen.Aber geht es in dem Artikel nicht um auf Festgeldkonten geparktes Geld des Zwangssteuerzahlers....wärend die Anstalten noch mehr Geld für ihre Erziehungsprogramme fordern.

dass der Sicherungsfonds sich überlegt, dass der NDR doch vielleicht eine Gebietskörperschaft sein könnte. Dann ist es mit der Einlagensicherung, wie bei all den schlauen Kommunen die Geld bei Greensill angelegt haben, schlicht Essig. Wahrscheinlich erfahren wir das so in 10 Jahren nach einer Entscheidung des BVerfG.