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Koalitionsvertrag

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Neue GroKo will Abschuss von Wölfen erlauben

In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ist es zuletzt vermehrt zu Übergriffen von Wölfen auf Viehherden gekommen.
In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ist es zuletzt vermehrt zu Übergriffen von Wölfen auf Viehherden gekommen.
Patrick Pleul

Der Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD steht. Geeinigt haben sich die Parteien unter anderem auf eine Lösung des Wolf-Problems. Die GroKo will zudem Druck auf die EU ausüben.

Union und SPD haben sich im neuen Koalitionsvertrag auf ein mögliches Abschießen von sogenannten Problem-Wölfen geeinigt. Dies geht aus einem Entwurf des Koalitionsvertrages hervor, der zurzeit kursiert. Demnach wollen die Parteien „mit den Ländern einen geeigneten Kriterien- und Maßnahmenkatalog zur Entnahme von Wölfen entwickeln”.

Zusammen mit Wissenschaftlern sollen „geeignete Kriterien für die letale Entnahme” erarbeitet werden. „Wir wollen, dass Wölfe, die Weidezäune überwunden haben oder für den Menschen gefährlich werden, entnommen werden," heißt es in dem Papier.

Zudem wolle die neue Regierung die EU-Kommission auffordern, eine Überprüfung des gegenwärtigen Schutzstatus des Wolfes zu überprüfen. Ziel sei es, eine Bestandsreduktion herbeizuführen.