CORONA-GIPFEL

Nur wer Merkels Kurs folgt, wird Corona-Berater

Das Prozedere vor den großen Corona-Gipfeln ist stets gleich: Die Kanzlerin lädt sich Experten ein und die nehmen Einfluss auf die Meinungsbildung der Länderchefs. Doch welche Interessen verfolgen diese Experten?
Christian Drosten, Chefvirologe an der Carité in Berlin, hat sich in den vergangenen Monaten zu einem der profiliertest
Christian Drosten, Chefvirologe an der Carité in Berlin, hat sich in den vergangenen Monaten zu einem der profiliertesten Berater der Bundesregierung entwickelt. Tobias Schwarz
Berlin ·

Ihre Namen sind größtenteils mittlerweile fast bundesweit bekannt – seit Beginn der Corona-Pandemie sitzen Drosten, Wieler, Brinkmann und Co. in Talk-Shows oder Pressekonferenzen und erklären dem Volk das Virus. Auch die Bundeskanzlerin umgibt sich gerne mit diesen Wissenschaftlern, Virologen und Medizinern – und übt über diese auch Druck auf die Ministerpräsidenten aus. Denn in der Regel werden nur Experten von der Kanzlerin eingeladen, die auch dem Regierungskurs im Kampf gegen das Virus folgen.

...

JETZT MIT NORDKURIER PLUS WEITERLESEN

Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus.
  • Ihr Zugang zu exklusiven News, Hintergründen und Kommentaren aus Mecklenburg, Vorpommern und der Uckermark
  • Lesen Sie unsere Nachrichten mit weniger Werbung
  • Monatlich kündbar
  • Zahlen Sie einfach und sicher mit SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte

monatlich 12€

Erstellen Sie jetzt Ihr Konto

  • Benutzerkonto
  • Zahlungsdaten
  • Abonnieren
Wenn Sie bereits Abonnent unseres E-Papers sind, achten Sie bitte darauf, dieselbe E-Mail-Adresse anzugeben, die sie dort verwenden.
Ich habe die Hinweise zum Datenschutz und zur DSGVO gelesen und zur Kenntnis genommen und bin mindestens 16 Jahre alt.

Sie haben schon ein Konto?

JETZT NEU: CORONA-UPDATE PER MAIL

Der tägliche Überblick über die Fallzahlen, aktuellen Regelungen und neuen Entwicklungen rund um das Corona-Virus in Mecklenburg, Vorpommern und der Uckermark.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Berlin

zur Homepage

Kommentare (2)

Die Länderchefs haben eigene Berater. Deshalb alle 14 Tage der Kampf mit der Bundeskanzlerin, die von eigenen Beratern beraten wird. Den Länderchefs kann man zugute halten, dass sie nicht Bilder von z.B. Bergamo, China oder Irland zum Maßstab nehmen, sondern die Situation im eigenen Bundesland. Nachteil bleibt der Flickenteppich. Um es mit FDP-Chef Lindner ähnlich zu sagen, warum soll Rendsburg mit einer Inzidenz von unter 40 einen Total-Lockdown machen, wenn in 800 Kilometer Entfernung Inzidenzwerte von 200 und mehr sind. Flickenteppich gibt es auch in China, siehe zuerst Wuhan, später andere Regionen - nur mit dem Unterschied, dass die Corona-Regionen weiträumig mit Stacheldraht und Polizei umstellt werden. Wer sich das oder Ähnliches in Deutschland im Ganzen wünscht, kennt das Wesen von Diktatur und Polizeistaat noch nicht. Die Phantastereien, Inzidenz unter 50 in den kühlen Jahreszeiten und Nachverfolgung von Atemwegsvirusinfektionen, sind derart unwissenschaftlich, dass die Frage bleibt, was einige Wissenschaftler rauchen, trinken oder einwerfen. ARD und ZDF merken das auch und holen vermehrt weitere Meinungen von anderen Wissenschaftler ein und interviewen diese.

geben auch "Studien" zu ihrer eigenen Beliebtheit in Auftrag.😉
Veröffentlichte Meinung prägt öffentliche Meinung!