Ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk stand nach einem Raketenangriff in Flammen.
Ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk stand nach einem Raketenangriff in Flammen. Uncredited/Ukrainian State Emergency Service/dpa
Nach dem Raketeneinschlag in dem belebten Einkaufszentrum wird befürchtet, dass zahlreiche Zivilisten getötet oder v
Nach dem Raketeneinschlag in dem belebten Einkaufszentrum wird befürchtet, dass zahlreiche Zivilisten getötet oder verletzt wurden. Viacheslav Priadko/AP/dpa
Feuerwehrleute versuchen den Brand in dem Einkaufszentrum zu löschen.
Feuerwehrleute versuchen den Brand in dem Einkaufszentrum zu löschen. Uncredited/Ukrainian State Emergency Service/dpa
Feuerwehrleute des staatlichen ukrainischen Katastrophenschutzes arbeiten an einem Brand in einem Einkaufszentrum nach einem R
Feuerwehrleute des staatlichen ukrainischen Katastrophenschutzes arbeiten an einem Brand in einem Einkaufszentrum nach einem Raketenangriff in Krementschuk, Ukraine. Efrem Lukatsky/AP/dpa
Der ukrainische Präsident Selenskyj sagte in einem Telegrammpost, die Zahl der Opfer sei „unvorstellbar”. Er
Der ukrainische Präsident Selenskyj sagte in einem Telegrammpost, die Zahl der Opfer sei „unvorstellbar”. Er zitierte Berichte, wonach sich zum Zeitpunkt des Angriffs mehr als 1000 Zivilisten im Einkaufszentrum befanden. Ukrainian State Emergency Service via AP/dpa
Feuerwehrleute des Staatlichen Katastrophenschutzes beseitigen die Trümmer in dem Einkaufszentrum.
Feuerwehrleute des Staatlichen Katastrophenschutzes beseitigen die Trümmer in dem Einkaufszentrum. Efrem Lukatsky/AP/dpa
Russland schlägt nach dem Angriff auf ein ukrainisches Einkaufszentrum massive Kritik entgegen.
Russland schlägt nach dem Angriff auf ein ukrainisches Einkaufszentrum massive Kritik entgegen. Efrem Lukatsky/AP/dpa
Mindestens 18 Tote

Raketenangriff auf Einkaufszentrum in der Ostukraine

Mehr als 1000 Menschen sollen in dem ukrainischen Einkaufszentrum gewesen sein, als eine russische Rakete einschlug und das Gebäude in Brand setzte. Es wird mit vielen Opfern gerechnet.
dpa
Krementschuk

Nach dem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Ostukraine ist die Zahl der Toten auf mindestens 18 gestiegen. Das schrieb der Gouverneur des Gebiets Poltawa, Dmytro Lunin, am Dienstagmorgen im Nachrichtendienst Telegram. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten in der Stadt Krementschuk liefen in der Nacht weiter. Bei dem Angriff am Montag wurden rund 60 Menschen verletzt. Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft berichtete zudem am Montag von mehr als 40 Vermisstenmeldungen.

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„Die Besatzer haben mit Raketen auf ein Einkaufszentrum geschossen, in dem mehr als tausend Zivilisten waren“, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram. In einem Video, das unter anderem Selenskyj verbreitete, war das brennende Gebäude mit dicken dunklen Rauchwolken zu sehen. Am Montagabend wurde der Brand örtlichen Behörden zufolge gelöscht.

Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte zufolge sollen bei dem Angriff Luft-Boden-Raketen des Typs X-22 eingesetzt worden sein. Diese seien von Tu-22-Langstreckenbombern aus dem russischen Gebiet Kursk abgefeuert worden, hieß es.

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Russland steht nach dem Raketenangriff auf das Einkaufszentrum international am Pranger. So sprachen die Teilnehmer des G7-Gipfels im bayerischen Elmau von einem Kriegsverbrechen und drohten Kremlchef Wladimir Putin mit Konsequenzen. Präsident Wolodymyr Selenskyj bat nachdrücklich um moderne Luftabwehr-Systeme.

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