Karl Lauterbach (SPD) wurde in einem Lokal abgewiesen. „Weil man mich als Gast nicht haben wollte”, wie er selbst
Karl Lauterbach (SPD) wurde in einem Lokal abgewiesen. „Weil man mich als Gast nicht haben wollte”, wie er selbst berichtet. Bernd Von Jutrczenka
Hier ist er immer willkommen: Der Bundesgesundheitsminister in seinem Stammcafe in Köln.
Hier ist er immer willkommen: Der Bundesgesundheitsminister in seinem Stammcafe in Köln. Oliver Berg
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Restaurant-Verbot für Karl Lauterbach

Als Gast unerwünscht! Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wurde der Einlass in ein Lokal verwehrt, wie er selbst erzählt. Der Wirt, der ihn abwies, wird im Netz gefeiert.
Berlin

Bundesgesundheitsminister müssen draußen bleiben... Karl Lauterbach (SPD) ist in einem Lokal als Gast abgewiesen worden, wie er in einem Interview berichtet. Weil sich viele User über die Anekdote freuen, schoss der Hashtag #LoKarlVerbot in die Twittertrends.

„Weil man mich als Gast nicht haben wollte”

In dem kurzen Interviewausschnitt, der auf Twitter die Runde macht, wird Lauterbach im Bundesgesundheitsministerium von einer Journalistin gefragt, ob er – als bekanntester Impfbefürworter des Landes – in Restaurants eigentlich noch nach seinem Impfnachweis gefragt wird. Lauterbach: Ja, das käme schon ab und zu vor. Dann fügt er hinzu, dass er kürzlich allerdings auch mal abgewiesen wurde: „Jetzt vor kurzem bin ich sogar in einem Restaurant abgewiesen worden. Nicht, weil ich das Impfzertifikat nicht hatte – sondern, weil man mich nicht als Gast haben wollte.”

Das Lager der Lauterbach-Kritiker reagiert euphorisch („Wir sollten in Deutschland mehr #LoKarlVerbot wagen!”) bis süffisant: „Ich bin eindeutig gegen eine Ausgrenzung unseres geliebten Ministers durch ein #LoKarlverbot”, schreibt ein User. „Er sollte die „Kalbshaxe FLORIDA” serviert bekommen, als Ehrengast und gern fischvegetarisch ohne Salz.”

Wann und wo Lauterbach das Lokalverbot kassierte, sagt er im Ausschnitt des Interviews nicht. So mancher Twitter-Kommentator wünscht sich aber die Adresse des Wirts, um ihn zu besuchen und ihm zu danken.

Einige finden das gar nicht lustig

Einige wenige finden das Ganze aber auch gar nicht lustig. „Wie sich all die Narren hier freuen, dass Lauterbach in einem Lokal abgewiesen wurde. Zeigt dass man selbst im Leben nicht wirklich was geschafft hat”, kommentiert eine Userin.

Mit seinen Aussagen zu Maßnahmen und Impfpflicht sorgt der Bundesgesundheitsminister regelmäßig für Debatten in den sozialen Netzwerken. Zuletzt wurde sein Appell, freiwillig weiter Maske zu tragen, heiß diskutiert.

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Kommentare (2)

Als Bundesminister solch Anekdote öffentlich zu machen, ist schon beschämend.

Völlig richtig!!! Denn er sorgt doch mit seinen teils nicht nachvollziehbaren Regularien auch dafür dass andere Menschen in Gaststätten und Restaurants abgewiesen werden, obwohl sie gesund sind!
Vielleicht ist Herr Lauterbach auch erkrankt...aber woran?
Und nun will er noch eine Impfpflicht durchsetzen, von der man bereits jetzt weiß, dass es eine Pflicht auf Vorrat ist, denn niemand weiß ob und welcher Corona-Typus demnächst Einzug hält in unserem Land und ob die derzeitigen Impfstoffe geeignet sind!
Und alle machen mit...hoffentlich werden weitere Restaurants und Hotels diesen Schritt ggü. derartigen Politikern machen...mal sehen was diese dann machen, wenn sie selbst betroffen sind?