HYGIENEPLAN STEHT

So starten die Schulen nach den Ferien

Die Sommerferien sind bald vorbei, dann beginnt das neue Schuljahr im Zeichen des Coronavirus. Die Regeln dafür liegen jetzt vor.
dpa
Neben Schutzmasken und Abstand sollte in der Schule auf Körperkontakt verzichtet werden.
Neben Schutzmasken und Abstand sollte in der Schule auf Körperkontakt verzichtet werden. Paul Zinken
Berlin ·

Zweieinhalb Wochen vor dem Sommerferien-Ende in Mecklenburg-Vorpommern gibt es bundesweit einheitliche Hygieneregeln für die Schulen. Wie die Kultusministerkonferenz (KMK) am Mittwoch in Berlin mitteilte, haben sich die 16 Bundesländer auf einen gemeinsamen Rahmenplan geeinigt. „Es ist unsere Aufgabe, das Recht auf Bildung mit den notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor einer Verbreitung des Corona-Virus in Einklang zu bringen”, erklärte die KMK-Präsidentin und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD).

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Neben den üblichen Vorschriften wie dem Tragen von Schutzmasken und dem Verzicht auf Körperkontakt wird ein Mindestabstand von 1,50 Meter empfohlen. Beim Unterrichtsbetrieb im regulären Klassenverband könne auf den Mindestabstand zwischen Schülern und Lehrern verzichtet werden, heißt es in dem gemeinsamen Papier.

Die Befreiung chronisch kranker Schüler vom Unterricht müsse im Einzelfall „kritisch geprüft” werden. Menschen, die eine Corona-Infektion haben oder entsprechende Symptome aufweisen, ist das Betreten der Schulgebäude grundsätzlich untersagt. Verdachtsfälle müssen umgehend dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Darüber hinaus soll die Nutzung der Corona-Warn-App „allen am Schulleben Beteiligten empfohlen werden”. Auf weitere Details habe man mit Rücksicht auf die örtlichen Gegebenheiten verzichtet.

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Lehrerverband: Konzept nicht ausreichend

Trotz der Corona-Pandemie sollen die Schulen nach den Sommerferien wieder in den Regelbetrieb starten. In Mecklenburg-Vorpommern beginnt das neue Schuljahr bereits am 3. August. Kurz darauf geht es für die Schüler in Hamburg, Schleswig-Holstein, Berlin und Brandenburg wieder los.

Der Deutsche Lehrerverband hält das KMK-Konzept für nicht ausreichend. In einem Zehn-Punkte-Plan fordert er unter anderem schon zum neuen Schuljahr die Einstellung zusätzlicher Lehrer, um neben dem Regelunterricht auch dauerhafte Förderangebote zur Verfügung stellen zu können. Zudem müsse es für die Lehrer einen Visierschutz geben sowie die Möglichkeit wöchentlicher Corona-Tests. Dies gebiete die Fürsorgepflicht des Staates als Arbeitgeber gegenüber seinen Lehrkräften.

Schon Mitte Juni hatten die Kultusminister die Rückkehr zum schulischen Regelbetrieb beschlossen. Der Städte- und Gemeindebund sieht dies allerdings skeptisch. „Es wird nach den Sommerferien keinen Schulbetrieb wie vor der Corona-Pandemie geben können”, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Passauer Neuen Presse”. Besondere Hygienemaßnahmen seien weiter erforderlich. „Dazu gehören kleinere Lerngruppen, gute Durchlüftung der Räume, mehr Raumkapazität und möglicherweise auch zusätzliches Personal.”

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Kommentare (5)

Maskenpflicht ja oder nein? Und gibt es einen regulären Unterricht nach dem kompletten Stundenplan oder nicht?

Nein.

Die Kinder haben seit März Körperkontakt miteinander. Wer glaubt den Schmarrn, dass die Kinder sich nicht getroffen haben, um miteinander zu daddeln, zu treffen und zu klönen usw.?

😂🤦🏼‍♂️🙈

Da war die Rechtschreibprüfung echt auf Zack , sorry