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Transporte für US-Militär rollen durch Nordosten

Am Sonntag hatte das erste Transportschiff Deutschland erreicht. Für Anfang Oktober wird ein weiteres Schiff erwartet.
Am Sonntag hatte das erste Transportschiff Deutschland erreicht. Für Anfang Oktober wird ein weiteres Schiff erwartet.
Bundeswehr

Mit der Bahn werden zurzeit Panzer, Transporter und weitere Ausrüstung nach Polen geschafft. Das Material ist für amerikanische Soldaten an der Grenze zu Russland bestimmt.

20 Züge insgesamt, beladen mit militärischer Ausrüstung, rollen derzeit von Bremerhaven gen Polen. Die Transportfahrzeuge, Panzer und Container der amerikanischen Armee sind für die Militäroperation „Atlantic Resolve” an der Grenze zu Russland bestimmt.

Nach neun Monaten Einsatz in baltischen Nato-Ländern wird eine etwa 4000-Mann starke Brigade der US-Infanterie samt Ausrüstung ausgestauscht. Logistische Unterstützung erhalten die Amerikaner dabei von der Bundeswehr.

„Etwa 95 Prozent der Soldatinnen und Soldaten sind bereits im Einsatzgebiet”, sagte ein Bundeswehr-Sprecher dem Nordkurier. Das restliche US-Personal komme während des Material-Transportes zum Einsatz.

Am Sonntagnachmittag hatte das erste amerikanische Transportschiff Bremerhaven erreicht. Dessen Fracht bestand den Angaben zufolge aus 760 sogenannten Ladungsstücken. Für Anfang Oktober wird ein zweites Schiff mit weiteren 286 Ladungsstücken erwartet. Der Großteil der US-Ausrüstung sei allerdings bereits Mitte September über Danzig nach Polen verschifft worden, heißt es.

Nach Lesart der Nato dient die US-Operation „Atlantic Resolve” dazu, „dauerhaft Frieden und Stabilität in den osteuropäischen NATO-Ländern zu sichern.” Seit April 2014 finden unter anderem in Estland, Lettland, Litauen, Polen und Rumänien immer wieder Militärübungen statt, an denen Truppen mehrerer Nato-Mitgliedstaaten beteiligt sind. Nach dem Ausbruch der Ukraine-Krise, baten mehrere baltische Staaten die Nato um Unterstützung, da sie sich von dem russischen Nachbarn bedroht fühlen. Auch deutsche Soldaten kommen dabei zum Einsatz.

Der erste Truppentransport durch den Nordosten Anfang des Jahres hatte für viel Aufregung gesorgt.

Kommentare (3)

Von wegen, dauerhaft Frieden, dauerhaft provozieren wollen die Amis, und Deutschland mischt wieder kräftig mit . Die sollen wieder abrücken , übern großen Teich, wo sie hingehören. Vor ein paar Jahren war vom kalten Krieg keine Rede mehr, praktisch erloschen, Trump , Merkel und die anderen Nato-Staaten Chefs haben ihn wieder ordentlich angeheizt. Das geht wieder so lange gut , bis in Russland oder Nordkorea doch einer durchdreht und auf den roten Knopf drückt. Und dann wird sich über das Wahlergebnis gewundert.

Putin hat die Halbinsel Krim widerrechtlich annektiet, um es dauerhaft zu russischem Staatsgebiet zu machen. Auch wenn das kaum ein Russe so sieht: die Krim gehört zur Ukraine! Nun haben die drei kleinen baltischen Länder ANGST! Sie sind in der Zange zwischen Russland, Weißrussland und dem Kaliningrader Gebiet - dem nördlichen Teil Ostpreußens. Lediglich ein hundert Kilometer breiter Streifen verbindet sie mit Polen. Die perfekte Falle! Zudem ist das Kalingrader Gebiet Putins Ass im Ärmel. Es ist wie gemacht als Raketeninsel im NATO-Territorium. Amerika will die drei kleinen Nato-Mitglieder beschützen. Das ist zwar völlig illusorisch aber immerhin ein Zeichen gegen Putins Allmachtsfantasien.

Die Krim ist ein russisch, ukrainisches Problem, das geht niemanden etwas an, schon gar nicht den Amis. Wenn , dann kann das höchstens im Rahmen einer UN- Mission geklärt, gelöst,wie auch immer , werden. Das andere was sie ansprechen ,ist nur der Vorwand den man den Menschen in Europa verkaufen will. Man sieht's ja ,sie glauben den Unsinn den uns unsere Politiker bezüglich der Weltpolitik weiß machen wollen und dabei nur Steigbügelhalter und Lakaien sind, für die selbsternannte Weltpolizei USA. Die haben weltweit schon genug in Schutt und Asche gekloppt und menschliches leid verbreitet, siehe Vietnam.