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Triumph für Wissenschaftler und Teilchenphysik

Die Physiker François Englert und peter Higgs (von links) erhalten den Nobelpreis 2013 für die Vorhersage des Higgs-Teilchen.
Die Physiker François Englert und peter Higgs (von links) erhalten den Nobelpreis 2013 für die Vorhersage des Higgs-Teilchen.
Martial Trezzini

Der Brite Peter Higgs und der Belgier François Englert werden von der Königlich-Schwedischen Wissenschaftsakademie mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet.

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den Briten Peter Higgs und den Belgier François Englert für die Vorhersage des Higgs-Teilchen. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit. Die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet 920 000 Euro (8 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert.

"Das ist ein Triumph, nicht nur für Higgs und Englert, sondern auch für die Teilchenphysik", sagte Gunnar Ingelman von der Königlich-Schwedischen Wissenschaftsakademie. "Der Preis wird in diesem Jahr für etwas sehr Kleines verliehen, das den ganzen Unterschied macht", sagte Staffan Normark, Ständiger Sekretär der Wissenschaftsakademie. In der offiziellen Begründung hieß es, die Auszeichnung werde für die theoretische Vorhersage eines Mechanismus vergeben, der zum Verständnis der Masse subatomarer Partikel beitrage und der kürzlich durch die Entdeckung des vorhergesagten Teilchens mit den Detektoren "Atlas" und "CMS" am Europäischen Kernforschungszentrum Cern bestätigt worden sei. Ende Mai waren Higgs und Englert für die vor fast 50 Jahren aufgestellte Theorie des Higgs-Teilchens der spanische Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Wissenschaft und Forschung zugesprochen worden.

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