Twitter-Reaktionen auf #Seehofer

Was ist denn nun die "Mutter aller Probleme"?

Lange hat Horst Seehofer geschwiegen. Jetzt hat er auf die Vorgänge in Chemnitz reagiert. Wir haben uns danach mal bei Twitter umgesehen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer ist sich sicher. Der Aufstieg der AfD, das Schwächeln seiner CSU in den Umfragen für die bayerische Landtagswahl - all das hat nur einen Grund: die Migrationspolitik der Bundesregierung, die er seit drei Jahren massiv kritisiert. Die Migrationsfrage sei „die Mutter aller Probleme“, sagt er den CSU-Bundestagsabgeordneten bei ihrer Sommerklausur in Brandenburg, so berichten es mehrere Teilnehmer hinterher.

Diese Aussage bleibt – natürlich! – nicht unkommentiert. Zunächst wird unter dem Gesichtspunkt betrachtet, dass der Bundesinnenminister die Vorgänge in Chemnitz sehr lange (für viele zu lange) unkommentiert gelassen hat:

 

 

Dann bricht sich Angst Bahn, dass es Horst Seehofer nicht beim Nachdenken über Probleme belässst, sondern sich auf semantisches Minengebiet begibt:

 

 

In verschiedenen Variationen ist die naheliegende Pointe zu finden, dass die wahre "Mutter aller Probleme" doch eher eine andere sei:

 

 

Auch so manch' anderes Wortspielchen ist im Zwitscher-Kosmos zu finden:

 

 

Einige Menschen erwischt des Seehofers Aussage zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt:

 

 

Andere wiederum bringen höchst elegant Bundeskanzlerin Merkel ins Metaphern-Spiel:

 

 

Und natürlich werden auch Parallelen zur Politik auf der anderen Seite des Atlantiks gezogen:

 

 

Auch Vergleiche mit ähnlichen Vorkommnissen in der Vergangenheit auf dem anderen Ende der politischen Skala dürfen nicht fehlen:

 

 

Da wir hier allerdings im Internet sind, müssen wir zwingend mit einem Katzentweet enden:

 

 

P.S.: Es geht dann wohl noch etwas weiter mit #seehofer …

Sebastian Langer

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