Werden die Protest-Aktionen der Gruppe „Letzte Generation” immer weiter eskalieren? Nach Festkleben an Straß
Werden die Protest-Aktionen der Gruppe „Letzte Generation” immer weiter eskalieren? Nach Festkleben an Straßen, Attacken auf Kunstwerke und den Versuchen Pipelines abzudrehen, wurde nun der Hauptstadtflughafen stillgelegt. Paul Zinken
Kommentar

Wo hört Klimaprotest auf, wo fängt Klimaterror an?

Die Proteste der „Letzten Generation” haben mit der Flughafen-Stilllegung eine neue Stufe erreicht. Unser Kommentator warnt vor weiterer Eskalation.
Neubrandenburg

Die Fanatiker der „Letzten Generation“ haben eine weitere Stufe auf der Eskalationsleiter genommen. Eine Flughafenbesetzung ist nicht nur eine schwere Straftat, die zügig ein Thema für die Justiz sein muss. Die Aktion ist auch die letzte Warnung vor einem ernsthaften Sicherheitsproblem: Wer die Allgemeinheit skrupellos so gefährdet, schreckt auch vor noch schwereren Übergriffen nicht zurück.

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Auch die Terroristen der RAF waren zutiefst von ihrer Sache überzeugt und begingen am Ende schwere Verbrechen. In diese Richtung zielt auch die Entwicklung der „Letzten Generation“, die für Argumente nicht mehr erreichbar ist. Rettungsfahrzeuge, die im Stau stecken oder mit Essen (!) ramponierte Kunstwerke jucken die Fanatiker jedenfalls nicht mehr.

Keine Frage, die Erderwärmung ist eine Bedrohung. Wenn möglichst viele Leute abgeschreckt werden sollen, etwas dagegen zu unternehmen, hat dafür die „Letzte Generation“ schon viel erreicht.

Dieser Beitrag ist Teil eines Pro-Kontra-Kommentars zu den Protestaktionen der „Letzten Generation” – den anderen Beitrag finden Sie hier:

Frank Wilhelm meint:
Sind die Klima-Proteste nicht doch richtig?

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