MOTORSPORT

Wo soll die Neubrandenburger Speedway-Arena entstehen?

Der Motorsportclub Neubrandenburg gab am Donnerstagabend bekannt, wo in Zukunft wieder Bahnsport betrieben werden kann. Fast 250 Zuschauer waren dabei.
Thomas Krause Thomas Krause
Karin Lammert, Jürgen Görß, Jan Seidler, Christian Engel und Stefan Lammert (von links) bilden den neuen Vorst
Karin Lammert, Jürgen Görß, Jan Seidler, Christian Engel und Stefan Lammert (von links) bilden den neuen Vorstand des MSC Vier Tore. Thomas Krause
Die Halle im Neubrandenburger Boxenstopp war voll besetzt.
Die Halle im Neubrandenburger Boxenstopp war voll besetzt. Thomas Krause
Neubrandenburg.

Das Geheimnis ist gelüftet: Der neu gegründete Motorsportclub (MSC) Vier Tore Neubrandenburg wird seine Speedway-Arena in Warlin bauen. Das gab Clubchef Jan Seidler am Donnerstagabend bekannt. Warlin liegt etwa zehn Kilometer östlich von Neubrandenburg, das Areal, das der Verein gepachtet hat, befindet sich am Rühlower Damm.

„Wir haben lange nach einem passenden Gelände gesucht und sind am Ende in Warlin fündig geworden. Es ist ein ehemaliger Kiestagebau und durch die Trichterform bestens geeignet für Motorsport”, sagte der 32-Jährige bei der Präsentation auf dem Gelände der Werkstatt Boxenstopp. Die ersten Bauarbeiten sollen im nächsten Jahr starten, so Seidler. Gut 50 000 Euro habe man für die erste Bauphase vorgesehen. 2021 könnten, laufe alles nach Plan, die ersten Rennen gefahren werden. „Es ist kein Millionenprojekt, das von heute auf morgen verwirklicht werden soll. Wir wollen und müssen kleine Schritte gehen”, sagte der Clubchef.

Bürgermeister sagte Hilfe zu

Die Resonanz war groß bei der Präsentation: Etwa 250 Motorsportfans und Gäste waren im Boxenstopp dabei, unter ihnen viele ehemalige Speedway-Asse wie Mike Ott, Herbert Mussehl oder Dieter Tetzlaff aus Güstrow sowie der Neubrandenburger Oberbürgermeister Silvio Witt.

In Warlin gab es 1999 auch den letzten Versuch, eine Speedway-Arena zu bauen. Zwei Unternehmer aus der Gemeinde hatten damals die Pläne öffentlich gemacht. Das Vorhaben scheiterte am Ende auch wegen fehlender Unterstützung aus der Politik. Diese Hilfe soll es nun aber geben. Zumindest OB Witt sagte den Motorsportlern „alle Hilfe” bei der Umsetzung der Pläne zu.

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