In der Kritik

Wagenknecht will bis Jahresende über Parteigründung entscheiden

Berlin / Lesedauer: 1 min

Sie lässt sich noch Zeit mit der Frage, ob sie eine eigene Partei ins Leben rufen will. Wagenknecht macht ihre Entscheidung von mehreren Faktoren abhängig.
Veröffentlicht:18.03.2023, 12:13
Aktualisiert:18.03.2023, 12:14

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Die Linken–Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht gibt sich bis Jahresende Zeit, um über die Gründung einer eigenen Partei zu entscheiden. „Bis Ende des Jahres muss klar sein, wie es weitergeht“, sagte die Linken–Politikerin dem Nachrichtenportal „ZDFheute.de“.

Sie will keine One–Woman–Show

Die Entscheidung, ob sie eine Partei gründet oder nicht, werde „innerhalb des nächsten Dreivierteljahres“ fallen. Zu ihrem Abwägungsprozess gehöre auch die Frage nach ihren gesundheitlichen Kräften: „Als One–Woman–Show kann ich das nicht.“ Die Absage Wagenknechts an eine weitere Kandidatur für die Linke hatte neue Spekulationen über eine Spaltung der Partei geschürt. Sie eckte zuletzt mit ihren Positionen zum Ukraine–Krieg in ihrer Partei an.

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Wagenknecht sagte weiter: „Eine Parteigründung hängt an Voraussetzungen, auch juristischer Art. Man muss Strukturen aufbauen. Die Erwartung, man könnte — selbst wenn man sich entschieden hätte — mal eben so eine Partei aus der Taufe heben, von einer Woche zur nächsten, das wäre zum Scheitern verurteilt.“