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Fünfjähriger nach Sturz in Teich gestorben

Der Junge, der vor fünf Tagen in Kalkhorst in einen Teich gefallen war, ist an den Folgen des Unfalls gestorben. Das hat ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Schwerin mitgeteilt.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck entscheide nun, ob es eine Obduktion gebe, die die genaue Todesursache klären könnte. Danach werde die Schweriner Staatsanwaltschaft beurteilen, ob Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden bestehen.

Der Fünfjährige war am Donnerstagnachmittag in einer Ferienanlage in Kalkhorst in den Teich gefallen, wo ihn später ein Nachbar leblos fand. Rettungskräfte hatten den Jungen noch wiederbeleben können. Er kam per Rettungshubschrauber in eine Klinik. Dort war sein Zustand aber schon länger sehr kritisch.

Laut Staatsanwaltschaft war das Kind, das wegen einer Behinderung besonderer Betreuung bedurfte, mit einer Tante, seinem sieben Jahre alten Bruder und weiteren Bekannten im Urlaub. Die Familie stammt aus Nordrhein-Westfalen. Während sich die Angehörigen auf einen Ausflug vorbereiteten, sei der Junge aus ihrem Blickfeld geraten und später im Teich gefunden worden.