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Straßenlaterne statt Reh

Beim Versuch, einem Reh auszuweichen, ist eine Autofahrerin in Herrnburg (Nordwestmecklenburg) am Freitagmorgen ins Schleudern geraten und gegen eine Straßenlaterne geprallt.

Die 31-Jährige erlitt einen Schock und wurde nach Lübeck in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizeiinspektion Wismar mitteilte. Die Polizei appellierte, einem plötzlich auf die Straße springenden Tier nicht auszuweichen.

"Die größte Gefahr bei drohenden Wildunfällen geht in der Regel nicht von dem Zusammenprall mit dem Tier aus, sondern vom Ausweichmanöver des Fahrzeugführers", sagte Polizeisprecher André Falke. Kollisionen mit Bäumen oder Fahrzeugüberschläge seien häufig eine größere Gefahr für schwere Verletzungen. Er riet, bei drohenden Wildunfällen das Lenkrad fest in den Händen zu halten und so stark wie möglich zu bremsen: "Es sollte versucht werden, dass das Fahrzeug unter allen Umständen auf der Straße gehalten wird."