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Premieren-Duell gegen den BFC

VonChristian BermesDie Handball-Frauen von Fortuna Neubrandenburg müssen gegen die starken Berlinerinnen antreten.NEUBRANDENBURG.Auch Fortunas ...

VonChristian Bermes

Die Handball-Frauen von Fortuna Neubrandenburg müssen gegen die starken Berlinerinnen antreten.

NEUBRANDENBURG.Auch Fortunas Handballerinnen freuen sich auf die Einweihung der neuen (alten) Sporthalle an der Hochschule. Da kommt der Doppel-Heimspieltag als würdiger Rahmen gerade recht. Um 16 Uhr werden die Frauen die Vertretung des BFC begrüßen.
Für die Frauen ist es nach einer mehrwöchigen Spielpause die drittletzte Partie der Saison und zugleich das zweitletzte Heimspiel.
„Alle freuen sich auf die neue Heimspielstätte, die wir mit einem Sieg und möglichst zusammen mit den Männern mit vier Heimpunkten würdig einweihen wollen. Wir haben eine tolle Heimserie zu verteidigen, sind in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen. Das soll sich nach der Rückkehr aus der Interimslösung in der Adlerstraße auch nicht ändern“, gibt sich Fortuna-Trainerin Kristina Osterland angriffslustig.
Und dann wäre da ja auch noch die Sache aus dem Hinspiel gerade zu rücken, als die Fortuna-Frauen beim BFC in Berlin – zugegebenermaßen in einer glatten Halle und ohne Haftmittel – nach einer ziemlich bescheidenen Leistung mit 16:19 das Nachsehen hatten. Von einer „offenen Rechnung“ möchte Osterland nicht unbedingt sprechen, aber zu klären ist da ganz offensichtlich noch etwas. „Mit ihrer aggressiven Deckung sind die BFC-Damen unangenehm zu spielen, haben sicher nicht zu Unrecht die zweitbeste Abwehr der Liga vorzuweisen. Da werden wir diesmal durchschlagkräftiger zu Werke gehen müssen. Wiederum macht mir der drittschwächste Angriff der Liga weniger Sorgen. 19 Tore dürfen die gern wieder werfen, da sollten wir diesmal vorlegen können“, schätzt Osterland ein, dass ihr Team sich im gewohnten Terrain besser beweisen wird als Anfang Dezember in Berlin.
Allerdings wird die Fortuna-Trainerin mit Anna Breuer (Bänderriss), Sandra Leminski (Erkältung) und Julia Janke (private Gründe) auf drei wichtige Kräfte verzichten müssen. „Das schwächt uns in der Breite allemal“, hofft die 30-Jährige aber darauf, dass die anderen vor einer vermutlich tollen Kulisse diese Lücken schließen werden.
Doch gegen den Tabellensiebten von einem Selbstläufer auszugehen, davor warnt Trainerin Osterland eindringlich. „Nach der Spielpause sind alle aus dem Rhythmus, müssen sich erst wieder finden. Außerdem haben die Berlinerinnen seit dem Hinspielsieg gegen uns ganze drei Partien verloren. Wäre sie nicht mit 0:6-Punkten in die Spielzeit gestartet, würden sie jetzt vermutlich auch weiter oben rangieren. Und dann könnten auch die Halleneinweihung, das ganze Drumherum und die neue Umgebung die Konzentration etwas mindern“, mahnt die Speditionskauffrau bei aller Vorfreude auf das große Handball-Fest in der Sporthalle Binsenwerder.