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130 ehemalige aleo-Leute können hoffen

Am Prenzlauer Standort der aleo solar AG, die am 1. Mai 2014 in Liquidation ging, produziert heute eine neue Firma, die aleo solar GmbH, mit weit weniger Mitarbeitern.
Am Prenzlauer Standort der aleo solar AG, die am 1. Mai 2014 in Liquidation ging, produziert heute eine neue Firma, die aleo solar GmbH, mit weit weniger Mitarbeitern.
Monika Strehlow

Nach der Insolvenz des uckermärkischen Unternehmens bemüht sich eine Transfergesellschaft, eine Alternative für die ehemaligen Beschäftigten zu finden. Das EU-Parlament hat jetzt 1,1  Millionen Euro für deren Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt genehmigt.

Für ehemalige Beschäftigte des insolventen Solarmodulherstellers aleo solar AG gibt es neue Hoffnung. In dieser Woche hatte das Europaparlament knapp 1,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Globalisierungsfonds für die entlassenen Mitarbeiter genehmigt. Darüber informierte die SPD-Europa-Abgeordnete Iris Hoffmann.

Im vergangenen Jahr war das uckermärkische Unternehmen in Insolvenz gegangen. Rund 400 Entlassene waren von einer Transfergesellschaft aufgefangen worden. Momentan versucht die BOB Transfer GmbH, für rund 130 der ehemaligen Beschäftigen eine Lösung zu finden. Christian Förster, Projektleiter der Gesellschaft, hatte dabei auf Unterstützung durch die Politik gehofft.

Starkes Signal

Die Mittel aus dem Europäischen Globalisierungsfonds seien für Wiedereingliederungen auf dem Arbeitsmarkt vorgesehen. „Dabei kommen individualisierte Berufsorientierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zum Tragen. Einige Teilnehmer werden auch Existenzgründungshilfe erhalten, was angesichts der schlechten Arbeitsmarktsituation in der Uckermark und in Prenzlau ein starkes Signal und ein wichtiger Beitrag für die europäische und regionale Arbeitsmarktpolitik ist“, erklärt Iris Hoffmann. Noch in dieser Woche gibt es Gespräche mit der Landesarbeitsagentur Berlin-Brandenburg, bei denen die Mittelfreigabe für Prenzlau festgeklopft werden soll.

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