Polizeieinsatz in Schule

:

18-jähriger Syrer wegen Bedrohung angezeigt

Polizeiaufgebot zwischen Grabowschule und Asylbewerberheim.
Polizeiaufgebot zwischen Grabowschule und Asylbewerberheim.
Claudia Marsal

In Prenzlau drohte am Dienstag die Unterredung von drei Syrern mit Lehrern zu eskalieren. Vermutlich gibt es einen Zusammenhang zu einer angezeigten sexuellen Belästigung.

Ein großes Polizeiaufgebot hat am Dienstag für Aufregung in Prenzlau gesorgt. Gegen 12.30 Uhr rasten vier Einsatzfahrzeuge die Berliner Straße runter. Die Beamten hielten zunächst an der Grabowschule und stürmten ins Gebäude. Später positionierten sie sich vor dem benachbarten Asylbewerberheim.

Die Pressestelle der Polizeidirektion Ost Frankfurt/Oder informierte auf Nachfrage, dass in der Schule drei aus Syrien stammende Männer im Alter von 18, 20 und 39 Jahren erschienen seien, um sich Fragen rund um den Schulbesuch eines Familienmitglieds beantworten zu lassen. „Im Laufe des Gespräches mit der Schulleitung wurde der Jüngste der Männer verbal ausfällig und trat drohend auf. Die hinzugezogenen Polizisten konnten das Trio im angrenzenden Asylbewerberheim stellen. Den 18-Jährigen erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung”, bestätigte Sprecher Stefan Möhwald.

Anzeige wegen sexueller Belästigung

Wenig später meldete sich in der Redaktion die Mutter einer 14-Jährigen, die die Grabowschule besucht. Die Frau vermutet, dass das Geschehen mit ihrem Fall zu tun hat. Die Familie des Mädchens hat am Montagabend einen Mitschüler wegen sexueller Nötigung angezeigt. Das Dokument liegt der Redaktion vor.

Mädchen vorerst nicht in der Schule

Der gleichaltrige Syrer soll die Minderjährige seit Wochen belästigt haben. Dafür wurden bei der Polizei Zeugen benannt. „Bei jeder Gelegenheit hat er sie betatscht, Po und Brüste berührt”, gab die Mutter zu Protokoll. Am Dienstagmorgen gab es ein Gespräch in der Schule. Weil die Unterredung nach Ansicht der Mutter nichts gebracht hat, wird sie ihre Tochter ab sofort zu Hause behalten.

Ob beide Vorfälle im Zusammenhang stehen, wollte die Polizei mit Verweis auf Persönlichkeitsrechte nicht kommentieren. Auch die Schule äußerte sich auf Nachfrage des Uckermark Kurier zunächst nicht.

Aktualisierung: Inzwischen hat sich die Schulleitung geäußert. Dies war nicht der erste Konflikt an der Schule.

Kommentare (2)

sexuell motivierte Übergriffe zu verurteilen. Egal von welcher Seite. Zu verstehen ist auch das die Familie die Tochter durch Fernbleiben von der Schule vor solchen Übergriffen schützen möchte. Zu verstehen ist für mich in diesem Zusammenhang aber nicht, warum hier nicht die Täter der Schule inkl. Hausverbot von der Schule verwiesen werden. Und was hindert die Polizei daran auf die Nachfrage bzgl. eines Zusammenhanges der beiden Geschehnisse zu antworten. Das sollte doch in einem 5-Minutengespräch mit der Schulleitung raus zubekommen sein. Ebenso das die Schule keinen Kommentar abgibt. Es ist nicht zu verstehen, dieser indirekte Täterschutz.

trennt euch von allen politischen gesellschaftlichen und internationalen ,,Verwerfungen und Bereicherungen,, - trennt euch von gekauften faulen und unfähigen Politikern, reduziert Verwaltungen um 50% - baut D Schuldenberg ab - für ein D in dem wir gut und gerne leben wollen und können