VEREIN SETZT EIN ZEICHEN

1800 Luftballons gegen Krebs

Der Verein „Uckermark gegen Leukämie“ macht mit einer besonderen Aktion auf diese schlimme Krankheit aufmerksam.
Kai Horstmann Kai Horstmann
1800 Luftballons wurden als Zeichen gegen den Krebs fliegen gelassen.
1800 Luftballons wurden als Zeichen gegen den Krebs fliegen gelassen. Kai Horstmann
1800 Luftballons brachten der Verein auf den Vorplatz.
1800 Luftballons brachten der Verein auf den Vorplatz. Kai Horstmann
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Schwedt.

Zum Internationalen Weltkinderkrebstag am Donnerstag setzte der Verein „Uckermark gegen Leukämie” in Schwedt mit 1800 Luftballons ein deutliches Zeichen gegen diese Krankheit. Jeder Ballon steht für eine Krebs-Neuerkrankung bei Kindern in Deutschland. Unter den bunten Ballons gab es auch sehr viele schwarze. Wie der Verein erklärte, stehen die schwarzen Ballons für die etwa 15 bis 20 Prozent der Kinder, die an ihrer Krankheit sterben.

Die Luftballons wurden von Angehörigen der Verstorbenen, Kindern und Erwachsen, am Nachmittag vom Vorplatz der Uckermärkischen Bühnen in die kalte Luft entlassen. Wie Ines Baumgarten, Vorsitzende des Vereins sagte, soll mit dieser Aktion ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit gegenüber diesem Krebs gesetzt werden.

 

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Kommentare (4)

Kein Einziger der 1800 Luftballons wird auch nur ein Menschenleben retten. Auch wenn es nur ein Symbol gemeint war. Statt dessen sind sie jetzt irgendwo in der Umwelt als Plastikmüll. Möglicherweise für sechs Jahrhunderte. Solange dauert es bis sie restlos zersetzt sein werden. Die Natur bezahlt einen hohen hoher Preis für wenige Minuten Aufmerksamkeit!

Ich finde Ihre Empathielosigkeit erbärmlich. Neulich erst rieten Sie einem Ehemann, er solle von seiner an Pankreaskrebs erkrankten Frau Abschied nehmen, alles andere sei sinnlos. Hier nun dies Geschreibsel da oben. Ich hoffe, es gibt in Ihrem Umfeld Menschen, die nicht an der selben Gleichgültigkeit leiden wie Sie, wenn es für Sie mal drauf ankommt.

hat das Mitleid verdient. Vielmehr braucht unser Planet Erde zunehmend unsere Empathie, denn wir haben nur diesen Einen. 7.602.238.000 Menschen trampeln inzwischen schon auf ihm herum und es werden täglich unfassbare 230.000 mehr. Pro Sekunde sind das vier zusatzliche Menschen. Die Sterbefälle sind bereits abgezogen. Der Mensch vermehrt sich wie die Ratten! Niemand muss sich Sorgen machen um unsere Spezies. Auch nicht wegen Krebs. Wer es nicht glauben mag hier die Seite: www.worldometers.info

"Lasst kranke Menschen - und seien es wie in diesem Fall an Leukämie erkrankte Kinder - sterben! Es gibt es zu viele davon!" Zynischer geht's kaum. Und Sie haben nicht wirklich den Rattenvergleich gebracht, oder? Das hatten wir doch schon einmal. Zum Zynismus gesellt sich Widerwärtigkeit. Meinen Wunsch nach empathischen Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld ziehe ich aufrichtig zurück.