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Kundgebungen unter großer Polizeipräsenz

Die Polizeipräsenz war nicht zu übersehen..
Die Polizeipräsenz war nicht zu übersehen..
Kai Horstmann

Das Buntes Bündnis Couragiertes Prenzlau und die AfD standen sich Freitagabend in Prenzlau gegenüber.

Der Freitag hatte es für die Polizeibeamten in der Uckermark in sich. Am Vormittag wurden sie in Templin von einem wild gewordenen Elchbullen auf Trab gehalten. Am Abend waren es zwei Kundgebungen, die auf und unmittelbar neben dem Prenzlauer Marktberg stattfanden. Für eine AfD-Kundgebung waren im Vorfeld bis zu 500 Teilnehmer in Aussicht gestellt worden. Gekommen waren nach Polizeiangaben zwischen 150 und 170.

Das Bunte Bündnis Couragiertes Prenzlau rechnete seinerseits mit circa hundert Teilnehmern. Auch diese Zahl fiel geringer aus. Bereits eine halbe Stunde nach Beginn der AfD-Kundgebung verringerte die Polizei die Zahl ihrer Einsatzkräfte, die aus der Polizeiinspektion Uckermark und dem ganzen Bundesland zusammengezogen worden waren. „Es gab keine nennenswerten Vorkommnisse”, so die Einschätzung des Polizeisprechers Gerald Pillkuhn gegen Ende der Veranstaltungen.