BARRIEREFREIE FLOTTE

Alle Busse sollen rollitauglich sein

Gehbehinderte in der Uckermark können derzeit noch nicht problemlos in jedem Bus mitfahren. Das soll sich ändern.
Horst Skoupy Horst Skoupy
Bis Ende 2021 sollen alle Busse der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft barrierefrei sein. Gehbehinderte sollen dann wie alle anderen Menschen auch uneingeschränkt die Busse nutzen können.
Bis Ende 2021 sollen alle Busse der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft barrierefrei sein. Gehbehinderte sollen dann wie alle anderen Menschen auch uneingeschränkt die Busse nutzen können. Uli Deck
Prenzlau.

Bis Ende das Jahres 2021 sollen alle Busse der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG) barrierefrei sein. Gehbehinderte Menschen, die auf Rollstühle oder Rollatoren angewiesen sind, sollen dann auf allen Linien ohne Einschränkungen mitreisen können.

Das ist derzeit noch nicht überall möglich. Nach Angaben des Unternehmens werden in den Städten nahezu ausschließlich barrierefreie Busse mit Liften und Rampen eingesetzt. Bei Überlandfahrten empfiehlt die UVG Gehbehinderten, ihre Fahrten bei dem Verkehrsunternehmen spätestens am Vortag anzumelden. Dann werden auf der entsprechenden Linie ein barrierefreier Bus eingesetzt.

Von den 122 Bussen der Verkehrsgesellschaft sind 78 bereits barrierefrei, sagte UVG-Geschäftsführer Lars Boehme. Bis 2021 soll jeder Bus entsprechend ausgestattet sein. Dazu werden jedes Jahr 13 neue Busse angeschafft und ältere außer Dienst gestellt werden. Pro Bus muss das Unternehmen zwischen 200 000 und 250 000 Euro investieren. Der größte Teil werden über Kredite mit einer Laufzeit von zehn Jahren zu marktüblichen Zinsen finanziert, so Lars Boehme.

 

StadtLandKlassik - Konzert in Prenzlau

zur Homepage