MOTORRAD

Alte Jawa-Motorräder touren durch Prenzlau

Der Klang einer „Jawa 350” ist etwas ganz besonderes. Am Sonnabend wird er auch in Prenzlau zu hören sein. Am Markt gibt es ein Schautreffen
Eine 350er Jawa – Dietmar Nabers hat in seinen Jugendtraum in Dunkelrot viel Arbeit investiert.
Eine 350er Jawa – Dietmar Nabers hat in seinen Jugendtraum in Dunkelrot viel Arbeit investiert. Birgit Bruck/Archiv
Prenzlau.

Die Jawa Freunde Nordost touren am Sonnabend durch Prenzlau. Treffpunkt: 11 Uhr an der Waldgaststätte „Kleine Heide.“ Nach gemeinsamen Mittagessen startet um 13 Uhr eine Stadttour. Sie soll an der „Ucker entlang” bis hoch zum Kreiskrankenhaus an der Stettiner Straße führen. Und wieder zurück zum Marktplatz. Dort versammeln sich die Jawa Freunde gegen 14 Uhr für ein Schautreffen.

Nachwuchs gesucht

Das Treffen sei für alle Interessierten offen, sagt Fritz Güldenstein, der das Treffen organisiert. „Wir stehen für Fragen bereit.“ Gerade auch junge Leute sind herzlich eingeladen. „Wir haben keinen Nachwuchs“, so Güldenstein. Der Grund: Die Jungen interessieren sich nur für die „Organspendemaschinen“. Motorräder mit 200 PS. Und so liegt der Altersdurchschnitt der Jawa Freunde auch „kurz vor dem Rentenalter.“

Rund 30 Maschinen werden zum Treffen erwartet. „Hauptsächlich 350 ccm“, sagt Fritz Güldenstein, der das Treffen organisiert. Baujahr: 50er und 60er Jahre. Alle mit dem unverwechselbaren Klang der alten Jawa Maschinen. Zweizylinder. „Mädchenschwarm.“ Früher sind wir mit den Motorrädern immer auf Pirsch gegangen, erzählt Fritz Güldenstein mit einem Schmunzeln.

Gedächtnisrunde geplant

Gegen 15 Uhr wollen die Jawa Freunde vom Marktplatz aufbrechen. Zu einer „kleinen Gedächtnisrunde“, so Güldenstein. Die Route: Von Prenzlau über Schönermark und Gollmitz zurück zur Gaststätte „Kleine Heide“. Dort gibt es dann noch Kaffee und Kuchen, bevor sich die Jawa Freunde nach Hause verabschieden.

 

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