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Tuberkulose-Verdacht

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Amtsärztin sieht keine Gefahr für Bevölkerung

Dem 34-jährige Kenianer, der von Helfern in Vollschutzanzügen aus dem Asylbewerberheim in Prenzlau abgeholt wurde, geht es offenbar besser.
Dem 34-jährige Kenianer, der von Helfern in Vollschutzanzügen aus dem Asylbewerberheim in Prenzlau abgeholt wurde, geht es offenbar besser.
Carsten Korfmacher

Die Emotionen schlugen hoch, nachdem ein 34-jähriger Kenianer von Helfern in Vollschutzanzügen aus dem Prenzlauer Asylbewerberheim in eine Klinik gebracht wurde. Jetzt liegen erste Untersuchungsergebnisse vor.

Der unter dem Verdacht auf Lungentuberkulose ins Krankenhaus eingelieferte Mann befindet sich Informationen des Gesundheitsamtes des Landkreises Uckermark zufolge auf dem Weg der Besserung. Wie Amtsleiterin Dr. Michaela Hofmann am Dienstagmorgen mitteilte, sind die ersten Befunde allesamt negativ.

"Die Ergebnisse von zwei der drei Tests des Auswurfes waren ohne Befund. Nun wird noch eine Bronchoskopie gemacht, um organisches Material der Bronchien mikroskopisch untersuchen zu können. Und wenn dieser Befund auch noch negativ ist, dann darf der Patient wieder nach Hause. Wir können mit Sicherheit sagen, dass es zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung gegeben hat oder gegenwärtig gibt."

Damit sei auch ausgeschlossen, dass es eine Ansteckungsgefahr für die Kinder der Grabowschule ganz in der Nähe des Asylbewerberheims gibt oder gegeben hat. Besorgte Eltern hatten sich deswegen an die Stadt gewandt.