VERSTEIGERUNG IN PRENZLAU

An diesem Shirt klebt Hockey-Schweiß

Kurz vor Auktionsbeginn kam Freitag noch ein neues Exponat zur Versteigerung „Kunst & Kuriosa” in Prenzlau. Das Objekt hat eine bewegte Geschichte.
Ralf Freitag, Marek Wöller-Beetz und Robert Kruszona (von links) mit dem Objekt der Begierde.
Ralf Freitag, Marek Wöller-Beetz und Robert Kruszona (von links) mit dem Objekt der Begierde. Claudia Marsal
Prenzlau.

Punkt 19 Uhr fällt am Freitag der Hammer. Dann wird Auktionator Marek Wöller-Beetz einen Abend lang versuchen, alle 80 Objekte der diesjährigen „Kunst & Kuriosa”-Versteigerung an den Mann zu bringen. Meistbietend, versteht sich. Schließlich soll der Erlös abermals einem guten Zweck zu Gute kommen – diesmal den Fenstern der Heilig-Geist-Kapelle. „Wir haben wieder viele Raritäten, bei denen das Mitbieten lohnt”, versichert der Kreisstädter vorab. Begehrlichkeiten wecken dürfte vermutlich auch das Objekt, welches erst kurz vor Toreschluss in der Prenzlauer „Weinscheune” landete. Dabei handelt es sich um ein Shirt mit bewegter Geschichte.

Kapitän vom Leib gerissen

Einst trug es der Kapitän der Eishockeymannschaft „Eismammuts Uckermark” am Leib. Der wiederum wurde von Robert Kruszona, Vorstand des Vereins „Uckermark gegen Leukämie”, um eine Spende für eine Versteigerung gebeten. „Er riss sich das Shirt sofort vom Leib”, erzählt Kruszona. Danach ersteigerte es die Firma Freitag Immobilien, ebenfalls mit dem Ziel, Gutes zu tun, und reichte es weiter. Auf dass es bei „Kunst & Kuriosa” nochmals Geld bringt.

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