Urlaub statt Verhandlung

Angeklagter schwänzt Nazi-Prozess

Udo W. muss sich wegen des Verkaufs von NS-Orden verantworten. Er gab an, weder reise- noch verhandlungsfähig zu sein. Jetzt verschwand er einfach nach Spanien. Eine Frechheit, findet das Gericht. Dafür sprach es eine einjährige Freiheitsstrafe aus.
Ende März erschien Udo W. noch vor Gericht. Jetzt soll er krankgeschrieben sein. 
Ende März erschien Udo W. noch vor Gericht. Jetzt soll er krankgeschrieben sein.  Thomas Walther
Uckermark

Dreist, dreister, Udo W. Diese Einschätzung muss inzwischen das Prenzlauer Amtsgericht von dem Mann aus dem Boitzenburger Land haben. Gegen den 44-Jährigen ist am 19. März erneut ein Gerichtsverfahren wegen des massenhaften Handels mit Nazi-Orden eröffnet worden. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu vier Jahre Haft. Kaum, dass der erste Termin stattgefunden hatte, mussten alle weiteren Prozesstage abgesagt werden, der Uckermark Kurier berichtete. Bei Gericht hatte der Mann ein Attest eingereicht, laut...

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