Nach Polizei-Einsatz

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Angst und Entsetzen nach Messerattacke

Der Tatort im Sparkassen-Center ist inzwischen nicht mehr abgesperrt.
Der Tatort im Sparkassen-Center ist inzwischen nicht mehr abgesperrt.
Konstantin Kraft

Nach dem Angriff auf einen jungen Vietnamesen in Prenzlau herrscht Schockstarre bei den Betroffenen.

Dem 32-jährigen Vietnamesen, der am Montag im Kaufland am Georg-Dreke-Ring mit einem Messer verletzt worden war, soll es wieder besser gehen. Das erklärte die Frau des Opfers.

Sie habe ihren Mann kurz zum Auto geschickt, schilderte sie. Da sei er auf den mutmaßlichen Täter gestoßen. Der Afghane habe ihren Mann beleidigt, der habe ihn aber zunächst ignoriert. Dann sei der Afghane in den Markt gegangen, ihr Mann ebenfalls. Bei den Einkaufswagen habe der vermeintliche Täter ihm dann den Weg versperrt, das Messer gezogen und auf ihren Mann eingestochen.

Entsetzt war die Frau über die fehlende Hilfsbereitschaft: Ein Passant, den sie ansprach, habe ihr nur gesagt, sie könne doch selber die Polizei rufen. Eine ihrer Kunden habe versucht die Blutung zu stoppen, eine andere wählte schließlich den Notruf.

Wenig später trafen Polizei und Rettungswagen am Sparkassen-Center ein und verhaftete noch am Vormittag den 32-jährigen Afghanen unweit des Einkaufszentrums in einer Wohnung.

Kommentare (1)

Was soll man davon halten ? Es ist sicherlich traurig in dieser Gegend ,warum hier keine Hilfe geleistet wurde, kann ich nicht beurteilen und das sollte alle zum Nachdenken veranlassen, leider wird es wieder so sein,dass der Angreifer physische Probleme hatte und alles wird wieder unter den Teppich gefegt