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Anzahl der Verletzten auf sechs erhöht

Rettungskräfte eilen zum Einsatz auf dem Betriebsgelände des Munitionsentsorgers im Pinnower Gewerbegebiet.
Rettungskräfte eilen zum Einsatz auf dem Betriebsgelände des Munitionsentsorgers im Pinnower Gewerbegebiet.
Heiko Schulze

Bei dem Unglück auf dem Testplatz des Munitionsentsorgers Nammo Buck in Pinnow wurden offensichtlich mehr Menschen verletzt als zunächst angegeben. Auch Rettungskräfte mussten versorgt werden.

Nach ihrem Einsatz sollen ein Notarzt und ein Rettungssanitäter ihrerseits ärztliche Hilfe gesucht haben. Nach Informationen, die dem Uckermark Kurier vorliegen, gehörten beide zu den Rettungskräften, die nach der ersten Explosion am Donnerstagvormittag an den Einsatzort im Pinnower Gewerbegebiet eilten, um einem schwer verletzten 33-jährigen Mitarbeiter der Nammo Buck GmbH zu helfen.

Während dieser Anfahrt ereignete sich die zweite Detonation, bei der ein weiterer Mitarbeiter des Munitionsentsorgers und zwei Feuerwehrmänner verletzt wurden. Der Notarzt und der Rettungssanitäter sollen dabei Knalltraumata erlitten haben. Dieses entsteht, wenn ein sehr hoher Schalldruck kurzfristig auf das Ohr einwirkt.

Am Donnerstag wurde noch von vier Verletzten ausgegangen.

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