Sanierung verschoben
B198 vorerst wieder befahrbar

Die lang anhaltenden Bauarbeiten auf der B 198 hatten viele Pendler verärgert.
Die lang anhaltenden Bauarbeiten auf der B 198 hatten viele Pendler verärgert.
Kai Horstmann

Die Bundesstraße 198 zwischen der A11 und der B2 kann nun wieder benutzt werden. Allerdings soll es später erneut Bauarbeiten geben.

Die Bundesstraße 198 ist südlich von Angermünde vorerst wieder frei befahrbar. Wie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg am Freitag mitteilte, sind die Sanierungsarbeiten auf der Straße zwischen der Anschlussstelle Joachimsthal zur A11 und der Bundesstraße 2 zunächst einmal abgeschlossen. In den vergangenen Wochen wurden auf der Umfahrung Klein Ziethen und einem weiteren Teilabschnitt die Asphaltdeck- und die Binderschicht in die Fahrbahn eingebaut und Verkehrszeichen und Schutzplanken montiert. Auch der Radweg ist fertiggestellt.

Streit zwischen Land und Bauunternehmen

Bei der Abwicklung des 2017 gestarteten Bauvorhabens zur Sanierung der Bundesstraße hatte es Differenzen zwischen dem Landesbetrieb Straßenwesen und dem Bauunternehmen gegeben. Eine gerichtliche Klärung hätte mehr als ein Jahr gedauert. In dieser Zeit hätte die Straße gesperrt bleiben müssen. Im Interesse der Pendler wurde daher vom Land entschieden, eine Aufhebungsvereinbarung mit der Baufirma zu schließen.

Spätere Fortsetzung der Sanierung

Geplant ist nun, die Sanierung des Streckenabschnitts der B198 zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen, hieß es vom Ministerium. Dabei sind voraussichtlich neue Verkehrseinschränkungen zu erwarten.