:

Bäckerei Kotschate backt wieder - mit "kleineren Brötchen"

In der Prenzlauer Friedrichstraße und in der Stettiner Straße sind die Türen der Bäckergeschäfte und die Cafés des traditionsreichen Unternehmens wieder geöffnet. Vorerst.

Der Kotschate-Bäckerladen mit Café in der Prenzlau Friedrichstraße ist vorläufig wieder geöffnet.
Gerald Bahr Der Kotschate-Bäckerladen mit Café in der Prenzlau Friedrichstraße ist vorläufig wieder geöffnet.

In der Bäckerei mit Café in der Stettiner Straße gehen seit Dienstag wieder Brot. Brötchen, Kuchen, Dominosteine und Lebkuchenherzen aus den Dedelower Backstuben wieder über den Ladentisch. Ebenos in der Friedrichstraße. Ein hoffnungsvolles Zeichen, dass die Insolvenz des traditionsreichen Familienbetriebes, in dem bis Ende November 40 Angestellte in Lohn und Brot standen, abgewendet werden konnte?

Bäckermeister Klaus-Dieter Kotschate ist überwältigt von den positiven Reaktionen, die ihn, seine Frau Petra und seine Verkäuferinnen jetzt erreichen würden. Doch mit Vorhersagen, wie es in einer Woche, vor, zum oder nach dem Jahreswechsel mit dem Unternehmen aussehen kann und wird, hält er sich derzeit noch vollkommen zurück. "Das Insolvenzverfahren läuft. Mehr kann ich derzeit nicht sagen", bittet er im Gespräch mit dem Uckermark Kurier um Verständnis. Zu Wochenbeginn sei das Insolvenzgeld  für seine Angestellten bewilligt worden.

Die Verkaufstheke und der Imbiss im Sparkassen-Center (Kaufland) am Prenzlauer Georg-Dreke-Ring bleibt dagegen vorerst weiter verwaist. Hier laufen Bemühungen, einen Nachmieter zu finden. Vor verschlossenen Türen stehen auch weiterhin die Kunden der Kotschate-Filialen in Templin.

Weiterführende Links