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Bankchef verzeiht dem "Schuldigen"

Ein Großeinsatz hat zu Wochenbeginn für Aufregung in der Prenzlauer Innenstadt gesorgt. Jetzt steht fest, wer diesen ausgelöst hatte. Doch das Ganze hat keine Konsequenzen.

Polizei und Rettungsdienst waren sehr schnell vor Ort – dafür bedankt sich die VR-Bank ausdrücklich.
Claudia Marsal Polizei und Rettungsdienst waren sehr schnell vor Ort – dafür bedankt sich die VR-Bank ausdrücklich.

Einen Tag nach dem Feueralarm am Prenzlauer Raiffeisenplatz ist sicher: Schuld war ein Wasserkocher. Martin Polle, Vorstand der VR-Bank, bestätigte, dass ein Küchengerät den Brandmelder ausgelöst habe. Der Kocher war von einem Bankmitarbeiter angeschaltet worden, der sein Büro über dem Hotel Uckermark hat. Der Kollege gab an, dass der Deckel nicht ganz geschlossen war, weshalb der Ausschaltmechanismus nicht funktionierte. Jedenfalls gab es eine so starke Dampfentwicklung, dass die neue, hoch sensible Feuermeldeanlage sofort ansprang.

„Es bestand aber zu keiner Zeit Gefahr für unsere Mitarbeiter, die Hotelgäste oder die dortigen Angestellten“, resümierte der Banker, dessen Geldinstitut Eigentümer der gesamten Immobilie ist. Polle versicherte, dass der Vorfall keine Konsequenzen für den Mitarbeiter hat. „Warum auch, das hätte jedem passieren können.“ Er sehe das Ganze vielmehr als einen erfolgreichen Probealarm. „Die neue, hochwertige Technik hat das gehalten, was sie verspricht. Was will man mehr? Es ist doch gut ausgegangen.“ Er dankte ausdrücklich Feuerwehr und Rettungsdienst für deren schnelles Erscheinen.

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