MUT-TOUR 2018

Bei einer Radtour über Depression aufklären

Sechs Radfahrer wollen zwischen Stralsund und Berlin über Depressionen sprechen. Die Uckermark ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Team Zwei der Mut-Tour zu Gast in Prenzlau: Nora Berger (von links), Rudolf Wein, Andrea Roosch, Peter-Joseph Kraus, Stefanie Vilsmaier, Jürgen Trösken.
Team Zwei der Mut-Tour zu Gast in Prenzlau: Nora Berger (von links), Rudolf Wein, Andrea Roosch, Peter-Joseph Kraus, Stefanie Vilsmaier, Jürgen Trösken. Benedikt Dittrich
Prenzlau.

Depressionen sind eine psychische Krankheit, die viele Menschen betrifft. Aber noch immer wird wenig darüber gesprochen, und es herrscht großer Aufklärungsbedarf. Um die Bevölkerung auf neue Art und Weise über die Krankheit zu informieren, geht die Depressions-Liga neuerdings unbekannte Wege. Sie hat eine Mut-Tour ins Leben gerufen. Vier Teams bewegen sich dabei durch Deutschland – zu Fuß, auf Tandem-Fahrrädern oder gar in Kanus.

Radler kommen in die Uckermark

Sechs Menschen, die selbst schon Depressionen hatten, sind zurzeit mit dem Fahrrad unterwegs. Dienstag ging es in Stralsund los, am Sonntag ist in Berlin Schluss. Mitten auf dem Weg liegt die Uckermark, wo die sechs Radler auf drei Tandems auf ihrer 330 Kilometer langen Strecke zuletzt halt machten.

Oft keine offenen Gespräche über Depressionen

Unterwegs sprechen die Radfahrer über ihre Krankheit. Eine Depression sei eben mehr als nur eine kurze Phase mit ein bisschen schlechter Laune. Wer unter Depressionen leidet, brauche Hilfe von Therapeuten. Doch viele fürchten um ihren Job, sprechen deswegen nicht offen darüber. Die Mut-Tour soll dieses Schweigen brechen und anderen Mut machen, mit der Krankheit offen umzugehen.

 

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