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Besucherservice geschlossen

Stefan Hess hat die Chance, mit der neuen Aufgabe das Klostercafé zu profilieren.
Stefan Hess hat die Chance, mit der neuen Aufgabe das Klostercafé zu profilieren.
Monika Strehlow

Gäste des Dominikanerklosters kommen jetzt durch das Klostercafé ins Museum. Dafür gibt es gute Gründe.

Im Prenzlauer Dominikanerkloster ist der Besucherservice im Ostflügel des Mittelalterbaus aufgegeben worden. Abgezeichnet hat sich dieser Schritt, der nicht von allen Mitarbeitern freudig begrüßt worden ist, schon länger. Den letzten Anstoß dazu gab offensichtlich die Kündigung der Veranstaltungskoordinatorin, die beruflich einen neuen Weg einschlug.

Zuletzt hätte es zwei Touristinformationen in der Stadt gegeben, die Stadtinformation am Marktberg und den Besucherservice im Kloster, erklärte Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos). Das bedeutete, dass Aufgaben wie der Kartenverkauf doppelgleisig liefen. Andererseits habe sich mit Stefan Heß und seiner Frau Cordula Heß-Segebrecht im Kloster ein Café-Betreiber etabliert, denen Sommer eine Perspektive zugesteht. Das Klostercafé soll sich zum Touristenmagneten, zum Eingangstor ins Kloster entwickeln.