Schule in Schwedt evakuiert

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Bombendrohung per Instagram

Am Morgen sahen Schüler die Bombendrohung auf dem Handy.
Am Morgen sahen Schüler die Bombendrohung auf dem Handy.
Hauke-Christian Dittrich

Die Polizei durchsucht seit dem frühen Morgen die Schwedter Talsandschule nach Sprengstoff. Hintergrund ist eine verdächtige Ankündigung im Internet.

In Schwedt ist am Freitagmorgen die Talsandschule evakuiert worden. Die 730 Mädchen und Jungen der Klassen 7 bis 12 wurden nach der ersten Unterrichtsstunde nach Hause geschickt. Polizeiangaben zufolge war die Schulleitung in der Frühe über eine Bombendrohung im sozialen Netzwerk Instagram informiert worden. Zwei Schüler hatten dort offenbar eine verdächtige Nachricht gesehen und das Direktorat in Kenntnis gesetzt. Daraufhin erging eine Information an die Polizei. Gemeinsam mit der Schule wurde entschieden, den weiteren Unterricht abzusagen.

Prüfung vielleicht Auslöser

Hintergrund der Tat könnte eine für den heutigen Tag angesetzte Vorprüfung fürs Abitur gewesen sein, wird vermutet. Es komme immer wieder mal vor, dass aus solchen Anlässen Drohungen ausgesprochen werden, sagt die Polizei. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Einen Hinweis auf den oder die Verursacher gibt es noch nicht. Zur Stunde untersuchen die Beamten noch das gesamte Gebäude nach Sprengstoff. Laut Aussagen der Schule war es der erste Vorfall dieser Art in der Talsandschule. Die Abholung der Kinder durch die Eltern funktionierte nach Information der Leitung reibungslos.