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"Bombige" Prenzlauer

Einsatzstab und Bürgermeister loben mit Blick auf die größte Evakuierungsaktion in der Uckermark-Kreisstadt alle Beteiligten und Betroffenen.

„Dass eine Aktion dieser Art so reibungslos, so zügig und trotz der Brisanz unspektakulär, also unaufgeregt und nicht panisch über die Bühne geht, ist Ausdruck einer sehr guten Teamarbeit. Ich bedanke mich bei allen, die beteiligt waren. Das fängt an bei den Einsatzkräften am Tag selbst, geht weiter über die Pflege- und Sozialdienste, die Schulen und Kitas, Leitung und Mitarbeiter des Seniorenheims, die Behörden, Supermärkte und alle, die betroffen waren und diesen Tag komplett umorganisieren mussten, bis hin zu unseren Mitarbeitern einschließlich der neuen Azubis, von Tür zu Tür gingen und die ordnungsbehördliche Verfügung überall anbrachten, um die Betroffenen zu informieren. Da war jeder, der irgendwie eingebunden war, wichtig. Ich danke allen." Anerkennende Worte des sichtlich erleichterten Bürgermeisters Hendrik Sommer. Am Dienstag war im Zuge der Entschärfung einer 250-Kilo-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg ein 1000-Meter-Sperrkreis gezogen wurden. Rund 6000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Der Uckermark Kurier begleitete dieses Ereignis intensiv sowohl in der Tageszeitung als auch im Live-Ticker.

Einsatz- und Ordnungsamtsleiter Matthias Schmidt, betont im Rückblick: "Bei solch einer Aktion muss man wissen, dass alles, was besprochen wird, verlässlich ist, dass es klappt und man im Ernstfall Partner an seiner Seite hat, mit denen kurzfristig gute Lösungen gefunden werden können. Jeder kennt seinen Part und ist Teil eines funktionierenden Mechanismus." Dabei gab es auch spontane Überraschungen. So sorgte das in Prenzlau ansässige Werk Rosen Eiskrem für eine kühle Erfrischung aller Einsatzkäfte.