Alte Deckschicht hat ausgedient
Bundesstraße B 166 wird für acht Wochen zum Nadelöhr

Die Werner-Seelenbinder-Straße in Schwedt wird ab Montag saniert, bleibt aber mit Einschränkungen befahrbar.
Die Werner-Seelenbinder-Straße in Schwedt wird ab Montag saniert, bleibt aber mit Einschränkungen befahrbar.
Manuela Lenz

Wer zu viel spart, kauft am Ende doppelt. Auch im Straßenbau machen sich provisorische Übergangslösungen meistens nicht bezahlt. Selbst wenn die Straßendecke länger hält, als geplant.

Für einen Zeitraum von mindestens acht Wochen müssen sich Autofahrer, die in Schwedt auf der Werner-Seelenbinder-Straße (B166) unterwegs sind, auf Behinderungen einstellen. Ab Montag soll die Fahrbahn auf einer Streckenlänge von 2030 Metern erneuert werden. Die vierspurige Straße wird dann zwischen dem Abzweig zum Waldrand (hinter der Ortseinfahrt aus Richtung Prenzlau) und der Kreuzung Karl-Teichmann-Straße/Oder-Center auf nur zwei Spuren – eine je Richtung – eingeengt.

Begonnen wird mit der stadteinwärts führenden Fahrbahn, die dann komplett gesperrt wird. Lediglich die Querung an den Knotenpunkten ist abhängig vom Baufortschritt möglich. Was besonders Besucher des Einkaufszentrums sowie Pendler, die mit Bus oder Zug unterwegs sind, interessieren dürfte: Die Zufahrt zu allen drei Bereichen kann nur über die Einfahrt zum Oder-Center erfolgen. Denn auch die Einfahrt zum Zentralen Omnibusbahnhof wird zeitgleich mit der Sanierung der stadtauswärts führenden Fahrbahn erneuert. Dort wurden vor Jahren lediglich Rasengitterplatten verlegt.

Grund für die Maßnahmen, die fast eine halbe Million Euro kosten, ist der schlechte Zustand der Deckschicht, die 1997 auf die alten Straßenbetonplatten aufgebracht worden war. Die neue Straßendecke soll zudem die Rollgeräusche verringern.