Wirtschaft

Busunternehmen steuert aus Verlustzone

Seit fast zwei Jahren arbeiten Landkreis und Verkehrsbetrieb mit einem neuen Verkehrsvertrag. Der scheint sich zu bewähren.
Horst Skoupy Horst Skoupy
Bis zum Jahr 2021 sollen alle Busse der UVG barrierefrei sein.
Bis zum Jahr 2021 sollen alle Busse der UVG barrierefrei sein. Michaela Kumkar
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Prenzlau.

Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft (UVG) wird das Jahr 2017 vermutlich mit einem Gewinn von 286 000 Euro abschließen. Das konnte Geschäftsführer Lars Boehme am Dienstagabend den Mitgliedern des Kreisausschusses berichten. Damit konnte das Unternehmen nach Jahren die Verlustzone verlassen. Zuletzt stand 2016 unter dem Strich noch ein Minus von 378 000 Euro.

Positiver Effekt

Der UVG-Chef führt den wirtschaftlichen Erfolg unter anderem auf den neuen Verkehrsvertrag zurück, den das Unternehmen und der Landkreis im vergangenen Jahr geschlossen haben. Er gebe der UVG Planungssicherheit. So erfahre die UVG am Ende eines Jahres, welche Linien und welchen Takt der Landkreis als Auftraggeber im nächsten Jahr bestellt. Zugleich werde der finanzielle Zuschuss festgeschrieben, erklärte Boehme. Das sei vorher nicht so gewesen. Da habe das Unternehmen zwar seinen Fahrplan erhalten. Doch wie viel Geld es gab, habe die UVG erst im Verlaufe des Jahres erfahren. Oft sei der Zuschuss hinter den Erwartungen zurück geblieben.