Schützen-Quartier

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Die Wohnbau Prenzlau setzt den Rotstift an

So würde das Schützen-Quartier nach dem aktuellen Entwurf aussehen - von der Grabowstraße aus gesehen.
So würde das Schützen-Quartier nach dem aktuellen Entwurf aussehen – von der Grabowstraße aus gesehen.
Wohnbau Prenzlau

Die Wohnbau muss den Entwurf für das Schützen-Quartier ändern, weil die Baukosten steigen. Es gibt aber auch noch andere Gründe.

Aus sechs werden fünf: Die Wohnbau Prenzlau muss bei dem Entwurf des Schützen-Quartiers nachjustieren. Eines der sechs Wohnhäuser wurde gestrichen. Es gehe allerdings nicht nur darum, Geld zu sparen, wie Projektmanager Reinhard Schulz erklärte.

Einhaltung von Bauvorgaben durch Verzicht leichter

Denn die Lücke, die dadurch auf dem Gelände an der Grabowstraße entsteht, löst gleich mehrere Probleme: Auf der freien Fläche kann nun der geplante Spielplatz entstehen, außerdem ist so die Zufahrt für die Feuerwehr auf das Grundstück problemlos möglich. Die drei Wohnungen, die dadurch wegfallen, vereinfachen auch die Parkplatzsituation: Die Vorgabe der Stadt kann mit der geplanten Tiefgarage erfüllt werden, es soll nach aktuellem Stand 62 Parkplätze für 61 Wohnungen geben.

Ähnliche Problemlage für alle Bauherren

Mit dem geänderten Entwurf reagieren die Planer aber auch auf ein ganz konkretes Problem der Gegenwart: Die Baukosten steigen, weil alle Handwerker volle Auftragsbücher haben. Ein Problem, mit dem laut Wohnbau-Geschäftsführer René Stüpmann jeder Bauherr zu kämpfen hat.