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Dieser „Künstler“ war wohl schwindelfrei

Ein kleines Männchen in schwindelerregender Höhe lässt die Gerüchteküche in Prenzlau brodeln. Die Kreisstädter fragen sich, wer da mit der Spraydose auf das Silo gestiegen ist. Doch selbst die Grundstückseigentümer rätseln noch.

Wer hat sich dort oben verewigt? Und was soll uns das dicke Männchen sagen?
Claudia Marsal Wer hat sich dort oben verewigt? Und was soll uns das dicke Männchen sagen?

Die meisten Gebäudeeigentümer sind wenig begeistert, wenn sich Graffitikünstler an ihren Objekten verewigen. Kein Wunder, sind diese Werke oft doch nicht mehr als hässliche Schmierereien. Auch über die Schönheit des Bildes an dem hohen Silo an der Berliner Straße in Prenzlau lässt sich gewiss streiten. Aber eins dürfte der Verursacher auf jeden Fall gewesen sein – schwindelfrei. Denn an den hohen Turm kommt man nicht einfach so im Stehen. Wer dort oben gesprayt hat, muss zunächst in die Höhe geklettert sein, schätzungsweise 20 Meter hoch. Vielleicht wurde für die Aktion auch die benachbarte Brücke genutzt, die zu einem Nebengebäude führt. Aber ganz genau weiß das niemand. Nicht einmal der Geschäftsstellenleiter der Gerswalder Mühle, die hier ihren Sitz hat.

Insider der Szene könnten vielleicht ahnen, wessen Handschrift das Werk trägt. Aber sie haben sich bislang noch nicht zu erkennen gegeben. Weil das Bild an sich wohl niemanden stört und auch nichts Kriminelles zum Inhalt hat, wurde bislang nicht über eine Graffitientfernung nachgedacht.

Kommentare (1)

Und eigentlich dafür einen Extra Beilagenteil herauszugeben. "Vielleicht wurde die benachbarte Brücke genutzt..." Achja???? Na der Schmierfink hat sich bestimmt nicht von oben abgeseilt. Mal ganz ehrlich....muss so ein Schrott in die Zeitung?