Neue Landrätin
Dörk krempelt Kreisverwaltung um

Karina Dörk beim Amtsantritt am 1. Juni, einer der ersten Gratulanten war Bernd Brandenburg, erster Beigeordneter der Kreisverwaltung in der Uckermark.
Karina Dörk beim Amtsantritt am 1. Juni, einer der ersten Gratulanten war Bernd Brandenburg, erster Beigeordneter der Kreisverwaltung in der Uckermark.
Benedkt Dittrich

Karina Dörk, seit Juni Landrätin der Uckermark, baut ihre Verwaltung um. Die neue Struktur entmachtet vor allem den ersten Beigeordneten.

Im Interview hatte sie es bereits angekündigt: Karina Dörk baut die Struktur der Verwaltung um. Damit setzt sie ein Wahlversprechen um. Die neue Landrätin möchte einen neuen Führungsstil etablieren, Entscheidungswege verkürzen.

Direkt zum Amtsantritt am 1. Juni hat sich Dörk die Personalabteilung direkt unterstellt, Serviceamt, Amt für Kreisentwicklung und Beteiligungsmanagement befindet sich seitdem auch direkt unter ihrer Führung. Damit verliert vor allem Bernd Brandenburg, derzeit Vize-Landrat und erster Beigeordneter, wichtige Führungsposten in der Verwaltung. Auch Karsten Stornowski, dritter Beigeordneter, verliert einen Posten. Die neue Struktur gilt laut Ramona Fischer, Sprecherin der Verwaltung, ebenfalls ab dem 1. Juni.

Hinter dem Beteiligungsmanagement verbergen sich die Beteiligungen an der Uckermärkischen Rettungsdienstgesellschaft (URG), der Verkehrsgesellschaft (UVG) und der Abfallgesellschaft (UDG). Ob Brandenburg seine Aufsichtsratsposten in diesen Gesellschaften behält, ist derzeit noch nicht entschieden.

Weitere Veränderungen sind laut Fischer derzeit nicht geplant.