Gelungene Premiere
Dorf feiert Kleinod vor der Haustür

Landesförster Ulf Wosnizek (Mitte) gehörte zu denjenigen, die die Gäste des Festes über das Naturschutzgebiet informierten.
Landesförster Ulf Wosnizek (Mitte) gehörte zu denjenigen, die die Gäste des Festes über das Naturschutzgebiet informierten.
Michaela Kumkar

Im Naturschutzgebiet Kleine Schorfheide blüht die Heide. Grund genug für ein Fest. Die Idee dazu kommt aus Beutel, einem Templiner Ortsteil.

Josefin Vietze ist die erste Heideblütenkönigin von Beutel. Vorgestellt wurde die 24-Jährige während des ersten Heideblütenfestes. Dazu hatte der Ortsbeirat Beutel in Kooperation mit dem Naturpark Uckermärkische Seen, seinem Förderverein, der Stiftung Naturlandschaften, mit Landesforst, Feuerwehr und Heimatverein eingeladen. Das Naturschutzgebiet Kleine Schorfheide, an das der Templiner Ortsteil grenzt, sei sehenswert, so Ortsvorsteherin Heidemarie Schmidt. Was liege näher, als dies jetzt, wenn die Heide blüht, unter Beweis zu stellen. Zahlreiche Gäste nutzten die Möglichkeit, während des Festes unter sachkundiger Führung per Kutsche oder zu Fuß in einem Teil des 8450 großen Naturschutzgebietes unterwegs zu sein.

Erhalt der Landschaft ist nicht billig

Naturparkleiterin Dr. Heike Wiedenhöft erinnerte daran, dass sich das Land Brandenburg es etwas kosten lasse, diese Heidelandschaft zu erhalten: Dazu seien beispielsweise bislang 1,165 Millionen Euro an die Sielmann-Stiftung übergeben worden. Ihr, der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, dem Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft, dem WWF, den drei Kommunen Templin Lychen und Zehdenick sowie zwei Privatleuten gehören die Flächen im Naturschutzgebiet.