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Dorf feiert Kleinod vor der Haustür

Im Naturschutzgebiet Kleine Schorfheide blüht die Heide. Grund genug für ein Fest. Die Idee dazu kommt aus Beutel, einem Templiner Ortsteil.
Michaela Kumkar Michaela Kumkar
Zur Offenhaltung der Heidelandschaft weiden unter anderem Schafe der Agrargenossenschaft Beenz im Naturschutzgebiet. 
Zur Offenhaltung der Heidelandschaft weiden unter anderem Schafe der Agrargenossenschaft Beenz im Naturschutzgebiet. Michaela Kumkar
Landesförster Ulf Wosnizek (Mitte) gehörte zu denjenigen, die die Gäste des Festes über das Naturschutzgebiet informierten.
Landesförster Ulf Wosnizek (Mitte) gehörte zu denjenigen, die die Gäste des Festes über das Naturschutzgebiet informierten. Michaela Kumkar
Mit mehreren Kutschen des Reit- und Fahrtouristikunternehmens Rensch aus Lychen ging es durch die Heidelandschaft. 
Mit mehreren Kutschen des Reit- und Fahrtouristikunternehmens Rensch aus Lychen ging es durch die Heidelandschaft. Michaela Kumkar
Die Heide blüht zwar nicht so üppig wie im vergangenen Jahr, schön anzuschauen ist die Landschaft dennoch.
Die Heide blüht zwar nicht so üppig wie im vergangenen Jahr, schön anzuschauen ist die Landschaft dennoch. Michaela Kumkar
Die Heideblütenkönigin gibt sich die Ehre: Josefin Vietze und ihr Lebensgefährte Hans-Lennard Vöcks.
Die Heideblütenkönigin gibt sich die Ehre: Josefin Vietze und ihr Lebensgefährte Hans-Lennard Vöcks. Michaela Kumkar
Beutel.

Josefin Vietze ist die erste Heideblütenkönigin von Beutel. Vorgestellt wurde die 24-Jährige während des ersten Heideblütenfestes. Dazu hatte der Ortsbeirat Beutel in Kooperation mit dem Naturpark Uckermärkische Seen, seinem Förderverein, der Stiftung Naturlandschaften, mit Landesforst, Feuerwehr und Heimatverein eingeladen. Das Naturschutzgebiet Kleine Schorfheide, an das der Templiner Ortsteil grenzt, sei sehenswert, so Ortsvorsteherin Heidemarie Schmidt. Was liege näher, als dies jetzt, wenn die Heide blüht, unter Beweis zu stellen. Zahlreiche Gäste nutzten die Möglichkeit, während des Festes unter sachkundiger Führung per Kutsche oder zu Fuß in einem Teil des 8450 großen Naturschutzgebietes unterwegs zu sein.

Erhalt der Landschaft ist nicht billig

Naturparkleiterin Dr. Heike Wiedenhöft erinnerte daran, dass sich das Land Brandenburg es etwas kosten lasse, diese Heidelandschaft zu erhalten: Dazu seien beispielsweise bislang 1,165 Millionen Euro an die Sielmann-Stiftung übergeben worden. Ihr, der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, dem Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft, dem WWF, den drei Kommunen Templin Lychen und Zehdenick sowie zwei Privatleuten gehören die Flächen im Naturschutzgebiet.

 

 

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