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Droht jetzt das nächste Schwanendrama?

Diese sieben jungen Schwäne irren scheinbar orientierungslos an einer belebten Bundesstraße umher.
Diese sieben jungen Schwäne irren scheinbar orientierungslos an einer belebten Bundesstraße umher.
Claudia Marsal

Zwischen Prenzlau und Pasewalk bahnt sich ein Tierdrama an. Nach dem Tod eines Schwans an einer belebten Bundesstraße und dem Verschwinden des zweiten Elternteils irren die Jungen seit Tagen am Fahrbahnrand umher.

Jeden Tag das selbe Spiel an der B 109 zwischen Prenzlau und Pasewalk: In Höhe der Auffahrt zur Autobahn 20 tippeln diese sieben jungen Schwäne scheinbar orientierungslos hin und her, manchmal überqueren sie sogar die Fahrbahn. Kraftfahrer können diesen Bereich nur noch langsam passieren. Viele schalten schon automatisch die Warnblinkanlage ein, wenn sie auf die Bundesstraße biegen. Vor zwei Wochen war hier ein Elternteil der Schwanenfamilie unter die Räder gekommen. Der tote Leib lag ein Wochenende lang neben der Fahrbahn, der Rest der Vogelsippe wich nicht von dieser Stelle. Nun scheint auch noch der zweite Elternteil verschollen zu sein. Rührt dieses Schicksal denn niemanden an?, fragen sich viele.