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Ehemann misshandelt seine Familie

Es gibt Ansprechpartner und Beratungsstellen auch in der Region. Opfer häuslicher Gewalt sollten nicht zögern, diese rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.
Es gibt Ansprechpartner und Beratungsstellen auch in der Region. Opfer häuslicher Gewalt sollten nicht zögern, diese rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.
Maurizio Gambarini

Ein Ehestreit eskalierte in der Nacht zu Sonnabend in der Brüssower Allee, so dass die Polizei zu Hilfe gerufen werden musste. Die Beamten verhindern Schlimmeres.

Die zu Hilfe eilenden Beamten trafen den alkoholisierten Ehemann an, der seine Frau, die Tochter und den Sohn attackierte. Den Polizisten gelang es, weitere Übergriffe des 48-Jährigen zu verhindern. Er musste sofort die Wohnung verlassen und sich eine neue Übernachtungsstätte suchen. Zudem wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Opfer häuslicher Gewalt würden ihre Situation subjektiv oft als aussichtslos empfinden, schildern Beamte der polizeilichen Kriminalprävention: „Sie fühlen sich der Familie verpflichtet, finanziell abhängig.“

Umso mehr ermutigen die Polizisten, rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen. Frauen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, finden Hilfe unter der Telefonnummer 08000 116016. Der Kindernotruf ist unter der Nummer 03984 866157 erreichbar.

Die Polizei ist jederzeit in akuten Situationen unter der Notrufnummer 110 zu erreichen.