Enertrag hat mithilfe der Prenzlauer Tochterfirma Airspex eine Technologie entwickelt, die die Höhenlichter von Winderrädern ausschaltet, wenn keine Flugzeuge heranfliegen.
Enertrag hat mithilfe der Prenzlauer Tochterfirma Airspex eine Technologie entwickelt, die die Höhenlichter von Winderrädern ausschaltet, wenn keine Flugzeuge heranfliegen. Kai Horstmann
Pläne für 2018

Enertrag will mehr Bürgernähe bei Windenergie

Das uckermärkische Energieunternehmen reagiert auf die Skepsis gegenüber Windrädern. Eine neue Strategie soll weiterentwickelt werden.
Brüssow

Das Energieunternehmen Enertrag, das seinen Sitz in Dauerthal bei Brüssow hat, will auch 2018 die Akzeptanz von Windkraftanlagen bei Bürgern erhöhen. Kritikpunkte in der Bevölkerung sind unter anderem die hohen Bauten, die starken Laufgeräusche der Windräder, besonders in der Nähe von Wohnanlagen, und die nächtliche Dauerbeleuchtung, die Flugkapitänen helfen soll, einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Anlieger sollen an Windparks beteiligt werden

Enertrag setzt auf sogenannte Bürgerenergiegesellschaften, die Anlieger auch wirtschaftlich in die Projekte einbinden. So sollen die Menschen vor Ort einen konkreten Nutzen von den Windanlagen haben.

Projekt Abschaltung der Höhenlichter wird weiter verfolgt

Auch an der Ausrüstung von Windrädern mit Höhenlichtern, die sich selbst abschalten, wenn sich kein Flugzeug nähert, will Enertrag mithilfe seiner Tochterfirma Airspex festhalten. Daran ändert auch der Rückschlag von Ende 2017 nichts, als das Unternehmen beantragte Fördermittel von 760 000 Euro nicht erhalten hat.

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