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Fehlt es an Lust auf junges Gemüse?

Frische Champignons, saftige Äpfel und Salat – all das wird in Prenzlau einmal im Monat sonnabends geboten. Doch die Nachfrage ist verhalten.

Verheißungsvoll war der Auftakt für den neuen Prenzlauer Frischemarkt im April. Inzwischen kommen immer weniger Händler.
Ivonne Hackbarth Verheißungsvoll war der Auftakt für den neuen Prenzlauer Frischemarkt im April. Inzwischen kommen immer weniger Händler.

Besorgt lässt sich Prenzlaus Citymanagerin Susanne Ramm die Anmeldungen für den Frischemarkt am Sonnabend vom Marktleiter zeigen. Immer weniger Händler scheinen bereit zu sein, am ersten Sonnabend im Monat von 9 bis 14 Uhr ihre Stände auf dem Markt aufzubauen. Grund dafür ist die fehlende Kundschaft. „Es lohnt sich einfach nicht“, weiß Susanne Ramm aus Gesprächen. Dabei war an die Stadt die Bitte herangetragen worden, den Frischemarkt vor allem für Berufstätige am Sonnabend abzuhalten, weil der Wochenmarkt bereits um 15 Uhr schließt. 

Am Sonnabend findet nun der fünfte, im September der sechste Wochenmarkt statt. Danach ist erst einmal, wie geplant, Schluss. Doch ob es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben wird, steht noch in den Sternen. Wenn der Bedarf nicht da ist, und so scheint es nun, sollen sich die Händler nicht die Beine in den Bauch  stehen müssen. „Wir hatten auch damit gerechnet, dass sich Kleingärtner oder Gartenvereine einen Stand mieten und ihre frischen Produkte anbieten“, so Ramm. Auch mehr Kunsthandwerker oder regionale Produzenten wären gern gesehen gewesen. Interessenten könne sich noch anmelden.

Telefon: 03984 752123