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Leukämiepatient beglückt

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Feuerwehr überrascht krebskranken Jungen

Der kleine Paul mit den Helfern, die ihm in Prenzlau eine Überraschung bereiteten.
Der kleine Paul mit den Helfern, die ihm in Prenzlau eine Überraschung bereiteten.
Claudia Marsal

Hinter dem kleinen Paul liegen monatelange Klinikaufenthalte. Er hat Leukämie. Um ihn die Krankheit ein stückweit vergessen zu lassen, gab es jetzt in Prenzlau eine Überraschung.

Der kleine Paul kämpft seit über einem Jahr gegen den Blutkrebs. Mittlerweile ist der Bursche dank vieler Therapien zwar schon wieder auf dem Weg zurück ins Leben. Aber er und Vater Rene leben allein und haben noch viele andere große Sorgen. Ihr Alltag ist selten unbeschwert. Aus diesem Grund hat die Prenzlauerin Carmen Trier dieser Tage eine Überraschung für den kleinen Mann und seinen Papa organisiert.

Besuch bei der freiwilligen Feuerwehr

Sie schob für Paul ein Mini-Praktikum bei der Prenzlauer Feuerwehr an und landete damit einen Volltreffer bei dem Knirps. „Als der Junge die vielen großen roten Feuerwehrfahrzeuge sah und sogar einsteigen durfte, leuchteten die Augen des Burschen wie verrückt”, beschreibt Alexander König vom Verein „Uckermark gegen Leukämie” die emotionsgeladene Szene. Auch Rosemarie Reichow, ebenfalls Mitstreiterin im Verein, bekommt noch immer Gänsehaut, wenn sie an den Moment zurückdenkt. „Die Kameraden der Wehr haben sich wirklich alle Mühe gegeben, den Besuch für Paul zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Ein herzliches Dankeschön an die Kameraden der Prenzlauer Feuerwehr!”

Ein toller Tag für den tapferen Jungen

Dass der lokale Fernsehsender „Uckermark TV“ dem tapferen Patienten sogar noch spontan ein kleines Praktikum im Studio anbot, rundete den Tag ab. Es war ebenfalls ein tolles Erlebnis für den Jungen, vor der Kamera zu stehen. Der Höhepunkt war ein fast neues BMX-Rad, das Carmen Trier privat für Paul zur Verfügung stellte. Davon getrennt hatte sich für den kranken Jungen ihr eigenes Enkelkind. Damit fahren wird Paul aber erst im Sommer können, wenn er wieder zu Kräften gekommen ist. Womit an diesem Tag niemand gerechnet hatte, war, dass sogar Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) noch seine Aufwartung machte. Er spendierte dem kleinen Gast spontan ein Essen bei McDonalds. „Paul dankte es allen Helfern mit dem bezaubernden Lächeln eines fröhlichen Kindes! Unbezahlbar und unvergesslich!”, sagt Alexander König abschließend.