Opfer wehrt sich
Fischer erhöht Belohnung auf 1000 Euro

Fred Schütte ist daran interessiert, dass die Täter erwischt werden.
Fred Schütte ist daran interessiert, dass die Täter erwischt werden.
Claudia Marsal

Zwei Wochen nach einer ungeheuerlichen Straftat in Prenzlau ergreift das Opfer die Initiative. Fred Schütte will die Schuldigen vor Gericht sehen.

Vor 14 Tagen hat Unternehmer Fred Schütte seinen gesamten Karpfenbestand verloren. Jetzt geht der Fischer nochmals in die Offensive. Der Prenzlauer erhöht die Belohnung für Hinweise zur Ergreifung der Täter auf 1000 Euro. Der Betriebschef will den feigen Angriff auf seine kleine Firma um jeden Preis gesühnt wissen. Mit so einer hinterhältigen Tat dürfe niemand ungestraft davon kommen, bekräftigt der 53-Jährige.

2500 wohlgenährte Karpfen auf Haltung entlassen

Der oder die Unbekannten hatten kurz vor den Festtagen die Hälteranlage beschädigt, in denen 2500 wohlgenährte Karpfen für das Weihnachts- und Silvestergeschäft des Prenzlauer Betriebes schwammen. Mit den sechs Tonnen Edelfisch glaubte der Firmenchef zu diesem Zeitpunkt noch, gut übers Fest zu kommen. Doch diese Vision wurde zunichte gemacht von wohl platzierten Schnitten, die die doppelwandigen Netze in die Tiefe fallen ließen. Der gesamte Bestand aus der Anlage verschwand daraufhin auf Nimmerwiedersehen im Unteruckersee.

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