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Flammen fressen sich durch Kornfelder

Ein Feld bei Seelübbe hatte sich auf einer breiten Front entzündet.
Ein Feld bei Seelübbe hatte sich auf einer breiten Front entzündet.
Thomas Walther

Auf den uckermärkischen Äckern forderte am Dienstag die Hitze ihren Tribut. Gleich an drei Orten brannten Getreideschläge. Wind erschwerte die Arbeit der Feuerwehrleute.

Am Mittag waren bei Seelübbe unmittelbar am Bahnübergang in der Nähe des Unteruckersees, knapp 4000 Quadratmeter Kornfeld in Brand geraten. Das Feuer fraß sich bei 34 Grad Celsius in Windeseile durch die knochentrockenen Halme. Die freiwillige Feuerwehr aus Prenzlau war mit drei Löschzügen angerückt. Das Feuer hatte sich in einer breiten Front entzündet, so dass die Kameraden an verschiedenen Stellen löschen mussten. Die Brandursache ist noch unklar. Erst am Tage zuvor hatte der Landwirt nach eigenen Aussagen ein Teil des Korns abgemäht. Am Dienstag sollen jedoch keine Arbeiten auf dem Feld stattgefunden haben. Inzwischen hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

In Schönermark-Landin kämpften Feuerwehrleute am Dienstagmittag ebenfalls mit einem Feldbrand. Auch dort hatte der Wind das Feuer angefacht, sodass es sich in zwei Richtungen ausbreitete. Stundenlang versuchten die Helfer, die Flammen zu löschen. Am Nachmittag waren sie immer noch im Einsatz. Welchen Schaden der Brand dort angerichtet hat, ist noch nicht bekannt.

Am Nachmittag mussten 16 Feuerwehren rund um Heinersdorf bei Schwedt ausrücken. Dort waren etwa 50 Hektar betroffen, darunter auch ein bis zwei Hektar Wald, so Raimund Engel, Waldbrandschutz-Beauftrager des Landes. Die Brandursache ist bislang unklar.