Unsere Themenseiten

:

Freibad ist gerettet – vorerst

Das Schwimmbad gehört seit über 40 Jahren zu den Attraktionen in Klockow.
Das Schwimmbad gehört seit über 40 Jahren zu den Attraktionen in Klockow.
Monika Strehlow

Vor vier Wochen noch hieß es, das Schwimmbad Klockow soll geschlossen werden. Jetzt liegt eine Lösung in den Händen der Gemeindevertreter. Ganz ohne Verzicht funktioniert das aber nicht.

Wenn der Schönfelder Haushaltsentwurf auf der Sitzung der Gemeindevertreter, die am 7. April zusammenkommen, bestätigt wird, können Badelustige im Sommer wieder in die Fluten des Schwimmbades Klockow springen. Anfang Februar noch hatte der Uckermark Kurier über die finanziellen Sorgen der Gemeinde Schönfeld berichtet. Jetzt erklärte Amtsdirektor Detlef Neumann: „Wir haben eine Lösung gefunden, das Bad für drei Monate betreiben zu können, wenn der Haushaltsentwurf – so wie beraten – auch beschlossen wird.“ Ganz ohne Verzicht kann sich Schönfeld das Freibad nicht leisten. Immerhin schlägt der Betrieb jährlich mit 37 000 Euro zu Buche.

Nach den Worten von Bürgermeister Uwe Behnke wurde zum Beispiel die Heizung in der Turnhalle umgestellt, um Heizkosten zu minimieren. Zudem soll an Straßenbeleuchtung gespart werden. Darüber hinaus werden die Eintrittspreise ins Schwimmbad erhöht. Erwachsene haben künftig statt 2,50 Euro drei Euro zu zahlen. Das reicht aber noch nicht aus, meint der Bürgermeister. Darum wollen die Gemeindevertreter die Bevölkerung aufrufen, den Erhalt des Schwimmbades zu unterstützen.